26.07.2011: Beeindruckender Baufortschritt auf Schloss Homburg

Als einen „großen Sprung nach vorne“ bezeichnet Landrat Hagen Jobi die Neubauten auf dem Schlossgelände. Das geplante Begegnungszentrum für Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt sich zügig. Erst vor gut einem halben Jahr war der erste Spatenstich für den Erweiterungsbau am „Roten Haus“ und das neue Betriebsgebäude am Fuße des Schlosses erfolgt.

Kreis hat zum Baustellenfest geladen

Oberbergischer Kreis. Als einen „großen Sprung nach vorne“ bezeichnet Landrat Hagen Jobi die Neubauten auf dem Schlossgelände. Das geplante Begegnungszentrum für Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt sich zügig. Erst vor gut einem halben Jahr war der erste Spatenstich für den Erweiterungsbau am „Roten Haus“ und das neue Betriebsgebäude am Fuße des Schlosses erfolgt. Vor dem Richtspruch betonte der Landrat, wie wichtig die zukünftigen Werkstätten und Lagerräume hier für den zukünftigen Museums- und Veranstaltungsbetrieb auf Schloss Homburg geworden sind. „In den Depoträumen finden Gemälde, Grafiken und Kunstgegenstände des Museums und des Kreises Platz, die dort aus mehreren Magazinen endlich zusammengefasst und für die nächsten Generationen erhalten werden“, sagt Jobi. Im Erdgeschoss des Gebäudes wird es zwei Museums- und Fachwerkstätten geben, zur Restaurierung und zur Vorbereitung von Ausstellungen.

Landrat Hagen Jobi beim Richtfest des neuen Betriebsgebäudes (Foto: OBK)
Landrat Hagen Jobi beim Richtfest des neuen Betriebsgebäudes (Foto: OBK)

Das „Rote Haus“ ist deutlich verlängert worden. Das so entstandene „Landschaftshaus“ bietet unter anderem Räumlichkeiten für die Umweltbildung. „Mit dem Bau des Landschaftshauses unterstützen wir zudem den Erhalt und die Entwicklung des Homburger Ländchens als eine der wichtigsten Kulturlandschaften in Nordrhein-Westfalen“, sagt der Landrat. Die „hervorragende Entwicklung“ des Bauvorhabens nahm Hagen Jobi zum Anlass, den vielen Akteuren und Sponsoren zu danken, so der Regionale 2010-Agentur, der Kreissparkasse Köln, dem Förderverein Schloss Homburg und der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat und Kulturpflege. Jobi lobte gleichzeitig die gute Arbeit seiner Mitarbeiter, so das Wirken des leitenden Kreisbaudirektors Uwe Stranz, Amtsleiterin Gabriele Keil Riegert und Dr. Gudrun Sievers-Flägel, der Leiterin des Kultur- und Museumsamtes des Kreises. Kreisbaudirektor Uwe Stranz bezeichnete Schloss Homburg als „Keimzelle kultureller Entwicklung“ des Oberbergischen Kreises, „das soll es auch wieder werden.“

Dr. Reimar Molitor, Regionale 2010-Agentur, lobte die Entwicklung zum Bildungszentrum (Foto: OBK)
Dr. Reimar Molitor, Regionale 2010-Agentur, lobte die Entwicklung zum Bildungszentrum (Foto: OBK)

Dem schloss sich auch Dr. Reimar Molitor, der Geschäftsführer der Regionale 2010-Agentur, an: „Das Schloss muss strahlen!“ Auch Bernd Hombach, vom Förderverein Schloss Homburg, stellte fest, dass „das was wir uns vorgenommen hatten, jetzt Schritt für Schritt Realität wird.“ Die ersten Konzepte zur Weiterentwicklung von Schloss Homburg seien bereits vor 15 Jahren entwickelt worden, sagte Museumsdirektorin Dr. Gudrun Sievers-Flägel. Sie sieht in den Baumaßnahmen – die durch zwei gläserne Pavillons am Schlossgebäude ergänzt werden – einen „enorm wichtigen Beitrag zum Bestand und zur Zukunftssicherung“ von Schloss Homburg.

Die Akteure aus Politik und Verwaltung freuen sich über den Baufortschritt (Foto: OBK)
Die Akteure aus Politik und Verwaltung freuen sich über den Baufortschritt (Foto: OBK)

Das Rote Haus wird deutlich erweitert (Foto: OBK)
Das Rote Haus wird deutlich erweitert (Foto: OBK)

 
 



Letzte Änderung: 26. Juli 2011