Ehrenamts-Adventskalender: 4. Dezember 2017

Erholung von den Strahlen

Das Team der Initiative mit Kindern und Müttern aus Gomel. (Foto: Privat)
Gudrun Irle (3.v.l) mit dem Team der Initiative und
mit Kindern und Müttern aus Gomel. (Foto: Privat)

Tschernobyl steht für die größte Nuklearkatstrophe der Geschichte. Über drei Jahrzehnte nach der Reaktorexplosion ist die Region um das ukrainische Atomkraftwerk noch immer unbewohnbar. Mensch und Natur kämpfen mit den Spätfolgen. Im weißrussischen Gomel - etwa 100 Kilometer vom Katastrophenort entfernt - leiden vor allem viele Kinder unter den Folgen der erhöhten Strahlenbelastung.

Die Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“ gibt ihnen mit einer dreiwöchigen Sommererholung im Oberbergischen die Chance einfach nur Kind und nicht Patient zu sein. „Die Kinder sind unser Antrieb. Wir sehen immer wieder, wie gut sie sich erholen und wie glücklich und dankbar sie am Ende ihres Aufenthalts sind“, berichtet Gudrun Irle, die die Initiative 1998, unterstützt durch die Evangelischen Kirchengemeinde Wiedenest! ins Leben rief.

Mithilfe von Spendengeldern ermöglicht das 15-köpfige Team um die Wiedenesterin jährlich bis zu acht Kindern und deren Müttern eine unbeschwerte Zeit. Ausflüge zum Bauernhof, in den Tierpark, in Stadt und Natur haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der jungen Gäste. „Ihre Blutwerte verbessern sich. Wenn die Kinder ankommen sind sie oft blass und schüchtern. Im Laufe der Wochen blühen sie auf, sind fröhlich und frei“, weiß Gudrun Irle.


Interessierte, die die Initiative unterstützen möchten, erhalten weiter Informationen bei:

Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“
der Evangelischen Kirchengemeinde Wiedenest
Teamleitung Gudrun Irle

E-Mail: tschernobyl@kirche-wiedenest.de
Internet: https://kirche-wiedenest.de/gruppen/initiative-tschernobyl/



Letzte Änderung: 04. Dezember 2017