Überleitungspflege

 

Logo Senioren- und PflegeberatungDie Überleitungspflege 

will erreichen, dass pflegebedürftige Patienten nach Verlegung aus der Klinik, dem Pflegeheim oder der ambulanten Pflege weiter gut versorgt sind.  Insbesondere nach der Entlassung aus dem Krankenhaus soll damit eine erneute Aufnahme vermieden werden, die  wegen unzureichender pflegerischer und medizinischer Versorgung wieder eintreten kann.
 
Wenn beispielsweise während eines Krankenhausaufenthaltes abzusehen ist, dass der Patient  nach seiner Entlassung pflegebedürftig sein wird,  erstellen die Mitarbeiter des Krankenhauses den sog. „Pflegeüberleitungsbogen“PDF-Logo(Patientenüberleitung Anlage: MRE) Logo Word-Datei
 
Hierbei handelt es sich um einen umfangreichen Vordruck, in dem alle medizinischen und pflegerischen Aspekte des Patienten aufgeführt werden, die für die weitere Pflege wichtig sind. Dieser Bogen wird während des Krankenhausaufenthaltes Zug um Zug ausgefüllt, bis schließlich bis zum Tag der Entlassung alle Daten erfasst sind. Aufgeführt wird auch immer ein Ansprechpartner (Krankenschwester, Sozialdienst usw.), an den sich die für die weitere Pflege zuständigen Personen ggf. wenden können.
 
 Dieser Überleitungsbogen wird weitergeleitet an die Heime oder ambulanten Dienste, die die weitere Versorgung übernehmen. Dadurch wird sichergestellt, dass dort sofort alle in pflegerischer und medizinischer Hinsicht wichtigen Daten bekannt sind und berücksichtigt werden können. Das gewährleistet für den Pflegebedürftigen einen reibungslosen Übergang vom Krankenhaus in ambulante oder stationäre Pflege, indem die notwendige Versorgung nahtlos fortgeführt werden kann.
 
Auch die Senioren-/ und Pflegeberatung im Oberbergischen Kreis ist eine wichtige Kontaktstelle. Die Beraterinnen und Berater unterstützen die Betroffenen und ihre Angehörigen eine optimale und individuelle Versorgung zu erreichen.

 


Letzte Änderung: 21. Juli 2014