Häusliches Abwasser

Die Einleitung von gereinigtem häuslichem Abwasser in ein Oberflächengewässer bzw. in das Grundwasser stellt eine erlaubnispflichtige Gewässerbenutzung dar. Ebenfalls bedarf der Bau und Betrieb von Kleinkläranlagen  für die Abwasserentsorgung einzelner Grundstücke im Außenbereich oftmals einer wasserrechtlichen Genehmigung. Für die Erteilung dieser Erlaubnis/Genehmigung ist die Untere Wasserbehörde zuständig.

 

Welche Behörde ist sonst noch zuständig?

Stadt- oder Gemeindeverwaltung

Welche Unterlagen benötige ich?

Der Entwässerungsantrag ist mit den entsprechenden Antragsunterlagen über die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung beim hiesigen Umweltamt vorzulegen.

 

Bei Einleitung in den Untergrund sind die Aufnahmefähigkeit des Bodens und die schadlose Beseitigung durch ein hydrogeologisches Gutachten nachzuweisen. Neben den naturnahen Reinigungsverfahren (Pflanzenkläranlagen) kommen häufig auch technische Verfahren zum Einsatz. Zu den technischen Verfahren zählen z. B.: Wirbelschwebebettanlagen, SBR-Anlagen, Belebungsanlagen, Tropfkörperanlagen usw.

Vom Gesetzgeber wird nach Einbau der o.a. Anlagen ein Nachweis über einen abgeschlossenen Wartungsvertrag gefordert, der den ordnungsgemäßen Betrieb und die Wartung der KKA entsprechend der DIN 4261 oder der jeweiligen Bauartzulassung sicherstellt.

(siehe Merkblätter / Vordrucke in der rechten Spalte)

Entstehen mir Kosten?

Die Leistung ist gebührenpflichtig.

Weitere Informationen

Die MitarbeiterInnen der Wasserbehörde stehen Ihnen bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung:

Hückeswagen, Engelskirchen, Morsbach, Waldbröl Herr Alteweier
Lindlar, Marienheide, Gummersbach, Bergneustadt,
Wiehl, Reichshof, Nümbrecht
Frau Binienda
Radevormwald, Wipperfürth Herr Bruchhaus

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