Betriebliches Abwasser

Die Einleitung von betrieblichem Abwasser in die öffentliche Kanalisation (sog. Indirekteinleitung) und in ein Gewässer (Bach oder Grundwasser, sog. Direkteinleitung; in aller Regel nur Kühlwasser) bedarf abhängig vom Herkunftsbereich einer wasserrechtlichen Genehmigung  bzw. Erlaubnis. Die Herkunftsbereiche sind festgelegt in der Abwasserverordnung – AbwV.


Die häufigsten sog. Herkunftsbereiche im Oberbergischen Kreis sind

  • mineralölhaltige Abwässer (z.B. aus der gewerblichen Kfz-Wäsche),
  •  Abwässer aus Kühlsystemen und der Wasseraufbereitung
  • Abwässer von Abfallverwertungsanlagen (z.B. auch Schrottplätze) oder
  • Abwässer aus der Metallbe- und verarbeitung wie z.B. Galvanik und Lackieranlage
  • amalgamhaltige Abwässer aus Zahnarztpraxen.

Die Wasserbehörde erteilt auf Antrag die erforderlichen, gebührenpflichtigen Einleitungsgenehmigungen/-erlaubnisse und überwacht die Einhaltung der Genehmigungsinhalte.

Welche Unterlagen benötige ich?

Es stehen Formulare für die Indirekteinleiter-Genehmigung von Abwasser aus der Chemischreinigung, Metallbearbeitung bzw. - verarbeitung, von amalgamhaltigen und mineralölhatigem Abwasser zu Verfügung (siehe "Merkblätter/Vordrucke" in der rechten Spalte dieser Seite).

 

Entstehen mir Kosten?

Für die Erteilung der Genehmigung wird eine Gebühr erhoben.

Weitere Informationen

Die MitarbeiterInnen der Wasserbehörde stehen Ihnen bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung:

Bergneustadt, Morsbach, Reichshof, Waldbröl Herr Rüther
Engelskirchen, Lindlar, Marienheide, Wiehl, Wipperfürth Herr Grüber
Gummersbach Frau Lackner
Hückeswagen, Nümbrecht, Radevormwald Herr Budig

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