Kommunales Integrationszentrum

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Die Förderung der Integration und des Zusammenlebens in Vielfalt, die Erhöhung von Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie die Verbesserung der sprachlichen Kompetenzen in allen Altersstufen - das sind die vorrangigen Ziele des Kommunalen Integrationszentrums (KI) in Oberberg. Das KI informiert, unterstützt, begleitet und vernetzt in der Integrationsarbeit tätige Einrichtungen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Oberbergischen. So sollen Aktivitäten von Verwaltungen, freien Trägern und von Migrantenorganisationen gebündelt und aufeinander abgestimmt werden.

 Der Oberbergische Kreis hat den höchsten Migrantenanteil in Nordrhein-Westfalen.


Gerade im Oberbergischen kommt dem Thema Integration und somit auch dem KI eine hohe Bedeutung und eine wichtige Rolle zu. Schließlich ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund im Vergleich zu den anderen Kreisen in Nordrhein-Westfalen hier mit 27 Prozent der Einwohner (Stand: Mai 2011) am höchsten. Das heißt: Mehr als 73.000 der insgesamt rund 273.000 Oberberger haben einen Migrationshintergrund.
Weitere Informationen gibt es über nachstehenden Link: Kommunales Integrationszentrum im Oberbergischen Kreis - nur gemeinsam mit den Kommunen.
 

Die Entstehung des Kommunalen Integrationszentrums

Miteinander statt Gegeneinander - so lautet das Motto des Kommunalen Integrationszentrums (© stockWERK - Fotolia) Im Februar 2012 hat der Landtag des Landes NRW das Teilhabe- und Integrationsgesetz beschlossen. Herzstück dieses Gesetzes sind die landesweit 49 Kommunalen Integrationszentren. In Oberberg hat der Kreistag mit einem entsprechenden Beschluss seinen Beitrag zur Errichtung des KI geleistet, das im August 2014 mit den ersten Mitarbeitern seinen Betrieb aufgenommen hat.

Unsere Einrichtung, vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) und vom Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) des Landes Nordrhein-Westfalen mitfinanziert, ist über die Landeskoordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren Nordrhein-Westfalen mit allen anderen kommunalen Integrationszentren in NRW vernetzt.

Mit kommunalen Integrationszentren soll eine Unterstützung der Kommunen im Bildungs- und Integrationsbereich eingeführt werden, die letztendlich Menschen mit Migrationshintergrund zu gute kommt und gesamtgesellschaftlich betrachtet ein gutes Zusammenleben fördert. Weitere allgemeine Informationen über die Kommunalen Integrationszentren in NRW finden Sie über nachstehenden Link: www.kommunale-integrationszentren-nrw.de.
 

Die Schwerpunkte unseres Kommunalen Integrationszentrums:

  • Koordinierung von Aktivitäten und Angeboten kommunaler Ämter und Einrichtungen sowie freier Träger vor Ort zur Förderung der Integration und des Zusammenlebens in Vielfalt
  • Verstärkte Förderung des interkulturellen Zusammenlebens als Querschnittsaufgabe
  • Förderung von Migrantenorganisationen, die nachhaltig das Ziel verfolgen, die Integration im Oberbergischen Kreis zu fördern und die Verständigung zu verbessern
  • Erhöhung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch:
    • Verbesserung der Integrationschancen für Neuzuwanderinnen bzw. -zuwanderer (u. a. durch spezifische Beratungsangebote)
    • Verbesserung der Zugangs- und Partizipationsmöglichkeiten zu (schulischen) Bil-dungseinrichtungen und -angeboten
    • Beratung und Unterstützung der Eltern
    • Steigerung der Sprachkompetenz
    • Erhöhung der Integrationsverantwortung der Schulformen

 



Letzte Änderung: 19. Januar 2015