„Land in Sicht“ – ein Symposium im Museum Haus Dahl

Die Veranstaltung beleuchtet das Thema „Arbeit" im Oberbergischen aus unterschiedlichen Perspektiven und schlägt dabei einen Bogen von der Historie zu aktuellen Entwicklungen.

Datum und Uhrzeit

Freitag, 23.08.2019, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Ort

© Heidi Walder, Anna B.
© Heidi Walder, Anna B. (Foto: Heidi Walder, Anna B.)

Informationen zur Veranstaltung

Das Thema Arbeit im Oberbergischen steht im Fokus des Symposiums „Land in Sicht", das am Freitag, den 23. August (10:00 bis 15:00 Uhr) im Museum Haus Dahl stattfindet. Betrachtet werden unterschiedliche Perspektiven, wobei inhaltlich ein Bogen von der historischen Dimension zur heutigen Situation und zu aktuellen Entwicklungen wie der Digitalisierung geschlagen wird. Dazu gibt es vier Impulsvorträge, die exemplarisch Trends, Chancen und Herausforderungen für den ländlichen Raum aufzeigen. Ein gemeinsames Mittagessen sowie eine anschließende Führung durch das Museum Haus Dahl laden zum Dialog ein.

Das Symposium ist Teil des Themenjahres „Ganz viel Arbeit", das vom Landschaftsverband Rheinland und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert wird und an dem sich elf Museen beteiligen. Der Oberbergische Kreis ist für den Arbeitskreis Bergischer Museen, einen Zusammenschluss von Museen der Region, federführender Antragsteller für Fördermittel.

Das Programm

10.15 Uhr Ganz viel Arbeit – ganz viele Veränderungen.
Entwicklungen in der oberbergischen Landwirtschaft
Helmut Dresbach, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Oberberg

Während sich nach dem letzten Weltkrieg fast alles um die Ernährung der Bevölkerung drehte und es viele Arbeitskräfte in der Landwirtschaft gab, suchten die Menschen Beschäftigung in den sich wieder entwickelnden heimischen Gewerbe- und Industriebetrieben. Handarbeit in der Landwirtschaft musste zunehmend durch Maschinen ersetzt werden. Dieser Trend bestimmt bis heute die Entwicklung des Arbeitslebens auf den Höfen bis hin zur Digitalisierung der Arbeitsprozesse.

11:00 Uhr LandFrauen – Leben und Arbeit im Wandel der Zeit

Heidi Walder, Rheinischer LandFrauenverband, Vorsitzende des Kreisverbands Oberbergischer Kreis

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen im ländlichen Raum haben sich in den letzten Jahrzehnten rasant verändert. Berichte von Zeitzeuginnen dokumentieren, wie sich Leben und Arbeit auf dem Land aus Sicht der Frauen entwickelt haben. Dabei werden auch Aspekte wie Gesundheit, Kinderbetreuung und Freizeitgestaltung beleuchtet.

12:00 Uhr Pause mit Mittagsimbiss

13:00 Uhr Vernetzt und digital – Herausforderungen für den ländlichen Raum
Monika Baaken, Diplom-Agraringenieurin und PR-Beraterin

Die Digitalisierung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, aber auch die Chance auf eine nachhaltige Verbesserung unseres Alltags. Technische Innovation bringt sozialen und gesellschaftlichen Fortschritt, Unterschiede zwischen Stadt und Land lösen sich auf, die Arbeitswelt verändert sich. Macht die Digitalisierung das Leben auf dem Land lebenswerter?

14:00 Uhr Land! Lust! Leben!

Dr. Lutz Wetzlar, Seminarleiter der Zukunftswerkstatt Dorf, Regionalentwicklung

Die großen gesellschaftlichen Veränderungen bestimmen das tägliche Leben in den Städten wie in den ländlichen Regionen. Doch müssen wir „jeden Trend" aus den Städten auch für die kleineren Gemeinden und Dörfer übernehmen, müssen wir uns auf Veränderungen einstellen? Demografischer Wandel, Digitalisierung, Klimawandel, ökologische Modernisierung oder künstliche Intelligenz – welche Folgen haben derartige Entwicklungen für das Leben im Ländlichen? Können wir die Veränderungen aktiv gestalten und für unser zukünftiges Zusammenleben vorteilhaft nutzen?

Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter schloss-homburg@obbk.de oder telefonisch 02293 9101-0.

Ansprechpartnerin: Janina Leferink M.A., Museum und Forum Schloss Homburg, Tel. 02293 9101-82

Weitere Infos: www.schloss-homburg.de, www.museum-haus-dahl.de und www.bergischemuseen.de

Folder „Ganz viel Arbeit" als pdf-Datei (2,5 MB)

Broschüre „Ganz viel Arbeit" als pdf-Datei (13,4 MB)

 

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