FAQ - Fragen und Antworten


Auf dieser Internetseite erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den nachfolgenden Themen:
 

FAQ Kontaktbeschränkungen. (Bild von Lynette Coulston auf Pixabay)  FAQ Ausgangssperre. (Bild: Quality Stock Arts - stock.adobe.com)  FAQ Bewegungseinschränkungen. (Grafik: OBK)

FAQ Tests und Quarantäne. (Bild von fernando zhiminaicela auf Pixabay)  FAQ Corona-Schutzimpfung. (Bild: Eisenhans - stock.adobe.com)  Regeln im Kurzüberblick. (Foto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)

 

 

 

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Regeln im Kurzüberblick:

 

Corona-Schutzverordnung NRW

Das Land NRW beantworten die häufigsten Fragen zur Corona-Schutzverordnung NRW mit einem FAQ.
Darüber hinaus stellt das Land auf seiner Internetseite Informationen zu den Regeln während des aktuellen Lockdwons bereit.


 

Corona-Regionalverordnung NRW: Eingeschränkter Bewegungsradius

Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine Corona-Regionalverordnung veröffentlicht, mit der der Bewegungsradius für einige Gebiete in Nordrhein-Westfalen auf 15 Kilometer eingeschränkt wird. Betroffen sind Kreise und kreisfreie Städte mit einer erhöhten 7-Tage-Inzidenz. Auch für das Kreisgebiet des Oberbergischen Kreises legt das Land einen eingeschränkten Bewegungsradius fest. Die Corona-Regionalverordnung tritt mit Ablauf des 31. Januar 2021 außer Kraft.

 

Allgemeinverfügung des Kreises: Zusätzliche Regeln für das Kreisgebiet

Für das Kreisgebiet des Oberbergischen Kreises gelten bis einschließlich 25. Januar 2021 verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen. Sie wurden durch den Oberbergischen Kreis in Abstimmung mit dem Land NRW mittels Allgemeinverfügung festgelegt und ergänzen die bestehenden Regelungen der Corona-Schutzverordnung NRW.
 

  • Kontaktbeschränkungen gelten auch für den privaten Bereich:

    Treffen sind nur zwischen Angehörigen eines Hausstands sowie einer weiteren Person zulässig. Die weitere Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden. Ausnahmen:

    • Wahrnehmung eines Sorge- und Umgangsrechts
    • Begleitung Sterbender
    • berufliche und dienstliche Tätigkeiten bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist
    • ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist
       
  • Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr:

    Ausnahmen, sind bspw. durch Vorlage einer geeigneten Bescheinigung glaubhaft zu machen:

    • Medizinischer oder veterinärmedizinischer Notfall oder anderer medizinisch unaufschiebbare Behandlung
    • Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke
    • Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
    • unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger
    • Begleitung Sterbender
    • Handlungen zur Versorgung von Tieren
    • ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründen 
       
  • Präsenz-Versammlungen zur Religionsausübung sind untersagt.

    Ausnahme: Beerdigungen mit einer Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen unter strenger Beachtung der geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung.
     

  • Verlängerung der FFP2-Maskenpflicht in Pflegeeinrichtungen:

    Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe im Sinne des § 5 Absatz 2 CoronaSchVO haben grundsätzlich eine FFP2-Maske zu tragen, sofern in der Einrichtung eine Person positiv auf den SARS-CoV-2-Erreger getestet worden ist und die Beschäftigten Kontakt mit anderen Personen haben bzw. mit einem Kontakt rechnen müssen. Dies gilt auch für Kontakte unter den Beschäftigten oder zu Dritten.
     

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FAQ Tests und Quarantäne:

 

  • Was muss ich tun, wenn ich auf mein Testergebnis warte?
    Wer sich einem PCR-Test unterzogen hat, weil er Erkältungssymptome aufweist oder mit einem Schnelltest positiv getestet worden ist, muss bis zum Vorliegen des (negativen) Ergebnisses in Quarantäne. 
     
  • Was muss ich tun, wenn ich ein positives Testergebnis erhalte? 
    Sie müssen sich sofort nach Erhalt des positiven Ergebnisses in häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantänedauer beträgt grundsätzlich zehn Tage nach Durchführung des PCR-Tests (Tag der Probenentnahme). Bei Vorliegen von Krankheitssymptomen verlängert sich die Quarantäne, bis die Symptome über einen ununterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen.
    Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises erfährt über das Labor von Ihrem Testergebnis und nimmt zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig Kontakt mit Ihnen auf.

    Bitte erstellen Sie in der Zwischenzeit eine Liste Ihrer Kontakte. Bitte nutzen Sie dafür die unter www.obk.de/kontaktliste bereitgestellte Vorlage und übersenden diese auf Nachfrage an das Gesundheitsamt.

    Positiv getestete Personen sind zudem verpflichtet, ihre engen Kontaktpersonen zu informieren. Zu informieren sind alle engen Kontaktpersonen, mit denen Sie in den zurückliegenden vier Tagen vor Durchführung des Test Kontakt hatten. Enge Kontaktpersonen sind Personen, mit denen Sie für einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Meter Kontakt hatten, ohne das eine Alltagsmaske getragen wurde. Enge Kontaktpersonen sind auch Personen mit denen Sie längere Zeit in einem schlecht oder nicht belüfteter Raum verbracht haben.
     
  • Was muss ich tun, wenn ein Mitglied meines Haushalts positiv getestet wurde?
    Personen, die im gleichen Haushalt leben wie infizierte Personen (mit positivem PCR-Test), müssen ebenfalls direkt und automatisch in Quarantäne. Die Quarantänedauer beträgt grundsätzlich 14 Tage und beginnt an dem Datum, an dem der Test bei dem positiv getesteten Haushaltsmitglied durchgeführt wurde (Probeentnahmetag).
    Das Gesundheitsamt nimmt ggf. zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig Kontakt mit Ihnen auf. 

    Sollten während der Quarantäne Symptome auftauchen, melden Sie sich bitte über www.obk.de/virusmelder beim Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt nimmt dann eigenständig Kontakt mit Ihnen auf.
     
  • Warum müssen Haushaltsangehörige länger in Quarantäne als positiv getestete Personen?
    Weil sie sich gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt infiziert haben und dann länger ansteckend sein könnten.
     
  • Was bedeutet häusliche Quarantäne?
    Sie müssen zu Hause bleiben. Sie dürfen Ihre eigenen vier Wände nicht verlassen. Wenn Sie einen Balkon oder Garten haben, der nur für Ihren Haushalt zugänglich ist, dürfen Sie sich auch dort aufhalten. (Verbindliche Definition siehe Allgemeinverfügung!)
     
  • Versendet das Gesundheitsamt eine schriftliche Quarantäneanordnung? Bekomme ich einen Beleg über meine Quarantäne, um diesen z.B. beim Arbeitgeber oder in der Schule vorzulegen? Bekomme ich bei Verdienstausfall eine Entschädigung?
    Die Quarantäneverordnung NRW ersetzt die individuelle schriftliche Quarantäneanordnung. Die Quarantäneverordnung NRW kann zur Vorlage beim Arbeitgeber oder in der Schule etc. verwendet werden. Neben einem Ausdruck der Quarantäneverordnung NRW reichen Sie bei Ihrem Arbeitgeber, der Schule etc. bitte zusätzlich folgende Unterlagen (Ausdruck) ein:

    • Laborauftrag mit 10-stelliger Nummer
      Bei Testung durch das Gesundheitsamt erhalten Sie den Auftrag vor Ort.
      Bei Testung in der Hausarztpraxis muss der Auftrag von Ihnen gesondert angefordert werden.

    • Beleg über positives Laborergebnis
      Bei Testung durch das Gesundheitsamt erhalten Sie das Ergebnis online (Selbstauskunft Internetseite / App). Wichtig: Das Ergebnis ist nur für drei Wochen online abrufbar.
      Bei Testung in der Hausarztpraxis muss das Ergebnis individuell angefordert werden.

      Sie benötigen diese Unterlagen auch, wenn Sie eine Entschädigung für Ihren Verdienstausfall geltend machen wollen (Beantragung über den Landschaftsverband Rheinland).

      Die Übermittlung der erforderlichen Unterlagen an Arbeitgeber, Schule, LVR etc. erfolgt in eigener Zuständigkeit und wird nicht durch das Gesundheitsamt übernommen.

 

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FAQ Ausgangssperre:


Den verbindlichen Wortlaut der angeordneten Regelungen entnehmen Sie bitte der Allgemeinverfügung des Oberbergischen Kreises zur Anordnung zusätzlicher Maßnahmen zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vom 10.01.2021.
 

  • Wird die Einhaltung der Ausgangssperre kontrolliert? Werden Verstöße bestraft?
    Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden sowie die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Maßnahmen. Bei Verstoß gegen die Ausgangssperre beträgt das Bußgeld im Regelfall 500 €.
     
  • Muss vor Ort eine Ausnahmegenehmigung vorgelegt werden oder kann diese nachgereicht werden?
    Es hängt von der Glaubwürdigkeit des Vortrages ab. Eine Bescheinigung ist nicht zwingend erforderlich. Wird ein Vortrag als unglaubwürdig angesehen, kann er im daraus resultierenden Ordnungswidrigkeits-Verfahren durch eine nachgereichte Bescheinigung korrigiert werden.
     
  • Gilt die Ausgangssperre auch, wenn ich mit dem Auto etc. unterwegs bin?
    Die Ausgangssperre gilt für jede Person unabhängig vom Fortbewegungsmittel. Während der Ausgangssperre dürfen Sie sich nicht mit ihrem Fahrzeug und auch nicht zu Fuß im Kreisgebiet bewegen.
     
  • Gilt die Ausgangssperre auch für Personen, die nicht im Kreisgebiet leben?
    Die Regelungen gelten für alle Personen, die sich im Kreisgebiet aufhalten, unabhängig vom eigentlichen Wohnort.
     
  • Darf ich mich während der Ausgangssperre zu einem Ort außerhalb des Kreises bewegen (z.B. mit dem Auto)?
    Nein, wenn keine Ausnahme greift (Ziffer 2a bis 2g der Allgemeinverfügung) dürfen Sie nicht zwischen 22 Uhr und 5 Uhr unterwegs sein – unabhängig davon, wo Sie hin möchten.
     
  • Kann ich meine/n Lebenspartner/in während der Ausgangssperre in seiner/ihrer Wohnung besuchen?
    Die Fahrt zum Partner oder der Partnerin sollte vor Beginn oder nach Ablauf der Ausgangssperre stattfinden.
     
  • Gibt es Ausnahmen für an verschiedenen Orten lebende Partner/innen (mit oder ohne Trauschein)?
    Es gibt keine Ausnahmen für Partner/innen. Sie müssen grundsätzlich darauf achten, dass Sie sich in dem Zeitraum der Ausgangssperre nicht mehr im öffentlichen Raum aufhalten. 
     
  • Dürfen sich Auswärtige während der Ausgangssperre durch den Oberbergischen Kreis bewegen?
    Grundsätzlich gilt die Regelung auch für Durchreisende.
     
  • Darf sich eine auswärtige Person, der eine/n Oberberger/in besucht hat, nach Beginn der Ausgangssperre aus dem Oberbergischen Kreis entfernen?
    Nein. wenn keine Ausnahme greift (Ziffer 2a bis 2g der Allgemeinverfügung), muss die Person um 22:00 Uhr den Oberbergischen Kreis verlassen haben.
     
  • Darf ich während der Ausgangssperre öffentliche Verkehrsmittel nutzen?
    Das hängt davon ab, aus welchem Grund Sie Bus oder Bahn nutzen. Jeder Fahrgast muss individuell einen der genannten Ausnahmegründe erfüllen.         
      
  • Kann ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und anschließend während der Sperrstunde noch zu Fuß zu meiner Wohnung gehen?
    Wenn keine Ausnahme greift (Ziffer 2a bis 2g der Allgemeinverfügung) nicht. Sie müssen die Rückreise so antreten, dass Sie um 22.00 Uhr zuhause sind.
     
  • Dürfen ehrenamtliche Feuerwehrleute zwischen 22 und 5 Uhr noch zum Einsatz?
    Ja, sie dürfen. Die Kreisleitstelle wird alle Einsätze der Polizeileitstelle melden. Bei einer Kontrolle kann der Vortrag angehaltener Feuerwehrleute entsprechend als glaubwürdig eingestuft werden.
     
  • Darf ich mit meinem Hund während der Ausgangssperre spazieren gehen?
    Handlungen zur Versorgung von Tieren bilden eine Ausnahme, die in der Allgemeinverfügung (Ziffer 2f) berücksichtigt wird. Hierzu zählt auch das „Gassi gehen“ in unmittelbarer Nähe zur Wohnung, ausgiebige Nachtspaziergänge bilden keinen Ausnahmegrund mehr.

 

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FAQ Kontaktbeschränkungen:


Den verbindlichen Wortlaut der angeordneten Regelungen entnehmen Sie bitte der Allgemeinverfügung des Oberbergischen Kreises zur Anordnung zusätzlicher Maßnahmen zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vom 10.01.2021.
 

  • Wie viele Personen dürfen sich treffen? Und wo können sie sich treffen treffen?
    Treffen sind in der Öffentlichkeit und im privaten Raum nur zwischen Angehörigen eines Hausstands sowie einer weiteren Person zulässig. Die weitere Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden (weitere Ausnahmen siehe Allgemeinverfügung). Der Ort des Treffens spielt dabei keine Rolle.
     
  • Sind Kinder bis 14 auch von der Kontaktbeschränkung betroffen?
    Zu betreuende Kinder des eigenen Haustandes zählen nicht mit (Ziffer 1 b der Allgemeinverfügung). Sie können eine Person eines anderen Hausstandes begleiten.
     
  • Was gilt für getrennt lebende Familien?
    Die Regelung findet keine Anwendung bei der Wahrnehmung eines Sorge- und Umgangsrechts.
     
  • Gilt die Kontaktbeschränkung auch für Personen, die nicht im Kreisgebiet leben?
    Die Regelungen gelten für alle Personen, die sich im Kreisgebiet aufhalten, unabhängig vom eigentlichen Wohnort.
     
  • Gilt die Kontaktbeschränkung auf für dienstliche Tätigkeiten (z.B. Handwerker, die ins Haus kommen)?
    Die Kontaktbeschränkung gilt nicht für berufliche oder dienstliche Tätigkeiten (Ziffer 1 der Allgemeinverfügung).
     

 

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FAQ Bewegungseinschränkung:

 

Den verbindlichen Wortlaut der angeordneten Regelungen entnehmen Sie bitte der Corona-Regionalverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Corona-Regionalverordnung tritt mit Ablauf des 31. Januar 2021 außer Kraft.
 

  • Was muss ich als Oberberger/in beachten, wenn ich mich innerhalb des Kreisgebiets bewegen möchte?
    Innerhalb des Oberbergischen Kreises dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger laut Verordnung im Rahmen der geltenden Schutzmaßnahmen frei bewegen.
     
  • Was muss ich als Oberberger/in beachten, wenn ich den Oberbergischen Kreis verlassen möchte?
    Beim Verlassen des Oberbergischen Kreises gilt ein eingeschränkter Bewegungsradius. Sie dürfen die oberbergische Stadt oder Gemeinde, in der Sie leben, nur in einem Umkreis von 15 Kilometern (Luftlinie) ab der Stadt- oder Gemeindegrenze verlassen.

    Der Oberbergische Kreis stellt auf www.obk.de/15km (Raum Information Oberberg) Übersichtskarten mit dem Bewegungsradius für alle 13 Kommunen bereit. Die Internetseite ist für die Nutzung mit mobilen Endgeräten nur bedingt geeignet. Alternativ können die Karten als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:
     

 

  • Was muss ich beachten, wenn ich außerhalb des Oberbergischen Kreises wohne und das Kreisgebiet aufsuchen will?
    Sie müssen einen eingeschränkten Bewegungsradius beachten. Sie dürfen sich innerhalb des Oberbergischen Kreises nur bewegen, wenn Sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort (Stadt oder Gemeinde in der Sie außerhalb des Oberbergischen Kreises leben) nicht verlassen.
     
  • Welche Ausnahmen gelten?
    Weiterhin zulässig sind:
    • die Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher und vergleichbarer Besorgungen
    • der Besuch der Schule, der Kindertagesbetreuung beziehungsweise Notbetreuung oder eine Begleitung bei diesem Besuch
    • der Besuch von Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Be-hinderungen sowie Einrichtungen gemäß § 71 Absatz 3 des Elften Buches Sozialgesetzbuch
    • Besuche bei und von engen Familienmitgliedern, Lebensgefährten und vergleichbar nahestehenden Personen
    • die Übernahme pflegerischer, unterstützender und betreuender Tätigkeiten für andere Personen
    • die Inanspruchnahme von medizinischen, pflegerischen und sonstigen nicht dem Freizeit-bereich zuzuordnenden Dienstleistungen
    • Fahrten aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen
       
  • Darf ich meine/n Lebenspartner/in besuchen, wenn er/sie außerhalb des erlaubten Bewegungsbereichs wohnt? Ist der Besuch auch umgekehrt möglich?
    Besuche bei und von Lebensgefährten und vergleichbar nahestehende Personen bilden eine Ausnahme, die in der Verordnung des Landes erfasst wird. Zusätzlich müssen innerhalb des Oberbergischen Kreises die festgelegte Ausgangssperre und die festgelegte Kontaktbeschränkung für den privaten Bereich beachtet werden.

  • Darf ich meine Eltern, Großeltern, Kinder und Geschwister besuchen, wenn sie  außerhalb des erlaubten Bewegungsbereichs wohnen? Ist der Besuch auch umgekehrt möglich?
    Besuche bei und von engen Familienmitgliedern bilden eine Ausnahme, die in der Verordnung des Landes erfasst wird. Zusätzlich müssen innerhalb des Oberbergischen Kreises die festgelegte Ausgangssperre und die festgelegte Kontaktbeschränkung für den privaten Bereich beachtet werden.

 

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FAQ Corona-Schutzimpfung und Impfzentrum:

 

  • Muss ich mich impfen lassen?
    Nein. Die Impfung ist freiwillig.
     
  • Warum sollte ich mich impfen lassen?
    Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum eigenen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

    COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf kann sehr unterschiedlich sein: Es können keine Symptome (asymptomatisch), milde Krankheitszeichen (symptomarm) oder schwere Erkrankungen mit Lungenentzündung (Pneumonie) und weiteren Organbeteiligungen auftreten, die zum Lungen- und Multiorganversagen bis zum Tod führen können. Ein Teil der COVID-19-PatientInnen hat sich auch Wochen oder Monate nach Beginn der Erkrankung noch nicht wieder erholt und leidet weiterhin unter schweren Allgemeinsymptomen. Daten aus England (National Institute for Health Research: Living with Covid19) deuten darauf hin, dass etwa 40 % der Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, längerfristige Unterstützung benötigen und bei etwa 10 % der mild Erkrankten Symptome länger als 4 Wochen andauern.

    Da das Virus auch durch Personen übertragen werden kann, die keine Krankheitszeichen haben, und generell sehr leicht übertragbar ist, breitet sich das Coronavirus SARS-CoV-2 schnell aus. Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden.

    Der erste Impfstoff, der in Deutschland am 21. Dezember zugelassen wurde, war in der klinischen Erprobung sehr wirksam. Die Studiendaten zeigten, dass die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Virus zu infizieren, bei den COVID-19 geimpften TeilnehmerInnen um 95 % geringer war als bei den Placebo-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das bedeutet, dass eine gegen COVID-19 geimpfte Person nach einem Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Erregerübertragung (Transmission) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. Trotzdem bietet die Impfung einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung. Wie bei jeder Impfung können auch nach einer COVID-19-Impfung Impfreaktionen auftreten (siehe auch „Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer CO-VID-19-Impfung beobachtet?“). Der Nutzen einer Impfung überwiegt jedoch bei weitem die Risiken.

    Wirksame und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung einen Immunschutz gegen das Virus entwickelt haben. Durch die Impfung wird eine bedeutende Bevölkerungsimmunität ausgebildet und das Risiko schwerer COVID-19 Erkrankungen sehr stark reduziert.
    Quelle: www.infektionsschutz.de
     
  • Wer wird zuerst geimpft? Gibt es eine festgelegte Reihenfolge?
    Zunächst werden besonders vulnerable Gruppen  (ältere Menschen oder Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen) geimpft. Sie sind durch das SARS-CoV-2-Virus besonders stark gefährdet, weil die Krankheit bei ihnen häufig einen schweren Verlauf nimmt und für sie eine hohe Lebensgefahr besteht. Hinzu kommt Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen – etwa in den Notaufnahmen und Intensivstationen der Krankenhäuser sowie in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.

    Über die genaue Reihenfolge entscheidet die „Ständige Impfkommission“ (STIKO) der Bundesregierung. Die Empfehlungen der STIKO und den zugehörigen Stufenplan für die einzelnen Personengruppen finden Sie im Beschluss der STIKO: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/02_21.pdf?__blob=publicationFile&fbclid=IwAR1wD7yM7EBmJp9z-idqUkhgyV66wA9wkeCVanUFmd7NnyzUrvnYsW4QbKo

    Die Corona-Impfverordnung der Bundesregierung setzt die Empfehlungen der STIKO um und legt die Impfprioritäten fest. Die Impfverordnung ist auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums einsehbar: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

    Wann die einzelnen Stufen geimpft werden können, hängt maßgeblich von der Menge des bereitstehenden Impfstoffs ab.

Die Priorisierung im Einzelnen:

Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten,
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung,  SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten,
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin). 

Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige,
  • Personen mit  Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation,
  • Enge Kontaktpersonen von über 80-Jährigen oder Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen und Heimen für geistig Behinderte,
  • Kontaktpersonen von Schwangeren,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren,
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur,
  • Personen, die in Flüchlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind. 

Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige,
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma,
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten,
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz,
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentlicher Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation,
  • Erzieher und Lehrer,
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen. 

     
  • Wie wird die Impfberechtigung festgestellt?
    In der ersten Phase der Impfungen mit höchster Priorität wird die Impfberechtigung in der Regel über das Alter des Impfwilligen (Personalausweis) festgestellt, die berufliche Tätigkeit über einen Arbeitgebernachweis geprüft. Bei Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen erfolgt der Nachweis über eine Bescheinigung der Einrichtung. Laut Impfverordnung benötigen Patienten mit Vorerkrankungen der Priorisierungsstufen zwei und drei ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine vorrangige Impfung nachweisen können.
    Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
     
  • Wo befindet sich das Impfzentrum für den Oberbergischen Kreis?
    Das Land Nordrhein-Westfalen sieht in jedem Landkreis ein Impfzentrum vor. Das Impfzentrum für den Oberbergischen Kreis befindet sich in Gummersbach:
     

Einkaufszentrum Bergischer Hof

Erstes Obergeschoss
(Räume des ehemaligen Karstadts)
Kaiserstr. 35
51643 Gummersbach
 

Der Bergische Hof verfügt über ein Parkhaus.
Das Impfzentrum ist barrierefrei per Aufzug erreichbar.

Das Impfzentrum ist noch nicht geöffnet! Das Impfzentrum öffnet, wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Das Land Nordrhein-Westfalen geht davon aus, dass die Impfzentren Anfang Februar 2021 öffnen können.

Die Öffnungszeiten werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Impfungen werden nur nach vorheriger Terminvereinbarung durchgeführt!

Bitte beachten Sie die Regelungen die während des Aufenthalts im Impfzentrum gelten.
 

  • Kann ich mich auch in einem Impfzentrum außerhalb des Oberbergischen Kreises impfen lassen?
    Bei der Terminvermittlung über die Rufnummer 0800/ 116 117 01 wird in der Regel ein Termin im nächstgelegenen Impfzentrum angeboten. Auf besonderen Wunsch des Impfwilligen ist auch die Terminvergabe für ein Impfzentrum nach Wahl möglich.
    Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
     
  • Wie kann ich einen Termin vereinbaren/absagen/verschieben?
    Die Terminvergabe für die Impfzentren wird über die bundesweite Service-Hotline 0800/ 116 117 01 der Kassenärztlichen Vereinigung und unter www.116117.de erfolgen. Eine Terminvereinbarung ist derzeit noch nicht möglich.  

    Nach der telefonischen Terminvereinbarung bekommen die Impfberechtigten eine Terminbestätigung per Post, inklusive weiterer Unterlagen, die zum Impftermin mitzubringen sind.
     
  • Reicht eine Impfung aus? Wie kann ich einen Termin für die Zweitimpfung vereinbaren?
    Um den Schutz zu komplettieren, sind zwei Impfungen im Abstand von 21 Tagen notwendig. Impfberechtigte erhalten beide Termine sofort bei ihrem ersten Anruf der Nummer 0800/ 116 117 01. Beide Termine werden postalisch bestätigt.
     
  • Welche Unterlagen muss ich zur Impfung mitbringen?
    • Terminbestätigung
    • Impfpass
    • Elektronische Gesundheitskarte (falls vorhanden)
    • Sie bekommen nach Ihrer Anmeldung ein Merkblatt zur Impf-Aufklärung und einen Anamnese- und Einwilligungsbogen zugeschickt. Diese Unterlagen bringen Sie bitte ausgefüllt und unterschrieben zum Impftermin mit.
    • Medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste – falls vorhanden)
    • Nachweis für die priorisierte Berechtigung zur Impfung
      • Altersnachweis: Personalausweis oder anderer Lichtbildausweis
      • Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor
      • Bei chronischen Erkrankungen: ärztliches Zeugnis
      • Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person
         
  • Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?
    Bitte erscheinen Sie zu Ihrem Termin pünktlich und bitte nur dann, wenn Sie sich gesund fühlen und keine Erkältungssymptome haben. Einlass wird frühestens 15 Minuten vor Ihrem Termin gewährt. Am Eingang des Impfzentrums wird überprüft, ob Sie Fieber oder Erkältungssymptome haben. Wenn Sie kein Fieber oder Erkältungssymptome haben, begeben sie sich anschließend zur Anmeldung. Dort erhalten Sie eine Wartenummer und gehen damit in den Wartebereich. Hier wird Ihnen auf einer Hinweistafel angezeigt, in welche Kabine Sie zum Impfen gehen müssen. Nach der Impfung gehen Sie in den Beobachtungsbereich und nehmen dort ca. 30 Minuten Platz. Dieser Bereich steht unter medizinischer Aufsicht. Bevor Sie das Impfzentrum verlassen, melden Sie sich bitte am Schalter „Abmeldung“ ab.
     
  • Dürfen mich Angehörige zur Impfung begleiten?
    Sofern Sie auf eine Begleitperson angewiesen sind, beachten Sie bitte, dass pro Impfling nur eine Person zusätzlich erlaubt ist. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass es nicht möglich sein wird, die Begleitperson ebenfalls zu impfen.
     
  • Kann ich das Impfzentrum nach der Impfung direkt verlassen?
    Nach der Impfung müssen Sie zur Nachbeobachtung für mindestens 15 Minuten im Impfzentrum bleiben. Es ist geschultes Personal vor Ort. Der Oberbergische Kreis stellt die Notfallversorgung vor Ort sicher. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Sanitätsbereich mit Behandlungsmöglichkeiten.
     
  • Kostet mich die Impfung etwas?
    Die Impfung ist kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Kosten für die Medizinprodukte (Spritzen und Kanülen) übernehmen die Länder. Darüber hinaus teilen sich die Länder mit dem Bund die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Impfzentren.
     
  • Wo werden Über-80-Jährige geimpft, die zu Hause leben?
    Aktuell ist die Impfung der Über-80-Jährigen in den Impfzentren vorgesehen. Der derzeit zugelassene und zur Verfügung stehende Impfstoff von Biontech kann nicht für die Impfung zuhause benutzt werden. Nach der Aufbereitung darf der Impfstoff nicht mehr transportiert werden, sondern muss direkt verimpft werden. Leider kann deshalb für Personen über 80 Jahren, die zu Hause leben, aktuell kein alternatives Angebot zum Impfzentrum gemacht werden.
     
  • Warum kann ich nicht in der Hausarztpraxis geimpft werden?
    Es steht zunächst nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung. Außerdem müssen die derzeit verfügbaren Impfstoffe im Ultra-Tiefkühl-Temperaturbereich (-75°C) gelagert werden. Darüber hinaus sind initial Impfstoffe nur in Mehrdosenbehältnissen verfügbar. In der ersten Phase erfolgen die Impfungen daher in speziell eingerichteten Impfzentren, was eine zeitnahe Impfung von vielen Menschen und gleichzeitig auch eine bessere Überwachung der neuartigen Impfstoffe ermöglicht. Zudem sind mobile Teams im Einsatz, die weniger mobile Menschen z. B. in Altenheimen aufsuchen.

    Später sollen die Impfungen zu einem großen Teil in Arztpraxen durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass ausreichend Impfstoffe für ein Impfangebot an breitere Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen wird und dass ein großer Teil der Impfstoffe unter Standardbedingungen gelagert werden kann.
    Quelle: RKI
     
  • Kann ich mich impfen lassen, wenn ich COVID-19 schon hatte?
    Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass man nach einer COVID-19 Erkrankung immun ist. Wie lange die Schutzwirkung anhält ist jedoch noch nicht abschließend zu beantworten. Wenn Sie bereits erkrankt waren, ist eine Impfung deshalb erst einmal nicht notwendig. Bei unbemerkt durchgemachter Infektion ist eine Impfung jedoch nicht schädlich.
    Quelle: www.infektionsschutz.de
  • Gibt es Gründe, die gegen eine Impfung sprechen?
    Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist, z.B. bei einer akuten Erkrankung mit Fieber. Oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden vor der Impfung abgefragt.
    Merkblatt zur Impf-Aufklärung 

    Zurzeit sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre von der Impfung ausgeschlossen, ebenso Schwangere und Mütter in der Stillzeit.

    Die Impfung ist eine einzigartige Chance, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.
    Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen  
     
  • Ich habe Allergien. Sollte ich etwas beachten?
    Seit Einführung der Impfung in England und den USA wurde über einige anaphylaktische Reaktionen bei Geimpften berichtet. Diese Überempfindlichkeitsreaktionen traten kurz nach der Impfung auf und mussten ärztlich behandelt werden. Solche Zwischenfälle können, wie auch bei anderen Impfungen, auftreten. Genaue Daten zur Häufigkeit solcher Reaktionen nach der Coronaschutz-Impfung sind aktuell noch nicht verfügbar.

    Folgende Hinweise sollten bei den Impfungen berücksichtigt werden:
    • Im Rahmen des Aufklärungsgesprächs soll eine allergische Disposition, auch bei Kosmetika, erfragt werden.
    • Bei bekannten Allergien gegenüber Inhaltsstoffen des COVID-19-Impfstoffs ist die Impfung kontraindiziert.
    • Sind früher allergische Reaktionen nach der Gabe von anderen Impfstoffen aufgetreten, soll die Nachbeobachtungszeit auf 30 Minuten verlängert werden.
    • Bei anderen Allergien (ohne Anaphylaxie) in der Anamnese (Nahrungsmittel, Insektengift, Inhalationsallergien, Unverträglichkeit oraler Medikamente) kann die Impfung regulär erfolgen.
    • Ist eine anaphylaktische Reaktion nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis aufgetreten, sollte die 2. Impfstoffdosis nicht gegeben werden.
      Quelle: www.infektionsschutz.de
       
  • Welche Impfstoffe werden eingesetzt?
    Das Paul-Ehrlich-Institut informiert auf seiner Internetseite über die derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19: https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html. Diese Impfstoffe werden durch den Bund an die Ländern und durch die Länder an die Impfzentren ausgeliefert.
  • Sind die Impfstoffe überhaupt sicher?
    Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht (präklinische und klinische Phase, Zulassungsprüfung, Auflagen der Zulassungsbehörden und Marktzulassung, Nachzulassungsbeobachtung). Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle („Surveillance“) zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und unabhängig vom Hersteller – durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden.

    Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in drei Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden, nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU.

    Auch bei einem neuen Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen (sehr selten heißt z. B. 1 Fall auf > 10.000 Geimpfte) erst im Verlauf der weiteren Beobachtung (Surveillance) erfasst werden. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) haben angekündigt, den Zulassungsprozess aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten zu vereinfachen. Dabei bleibt die Sicherheit der Impfstoffe jedoch oberste Priorität.
    Quelle: www.infektionsschutz.de
     
  • Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer COVID-19-Impfung beobachtet?
    Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Die STIKO hat zunächst nur die Evidenz für den BioNTech/Pfizer Impfstoff bewertet. Dabei wurde die Häufigkeit von Impfreaktionen und Nebenwirkungen, die innerhalb von bis zu 14 Wochen nach Verabreichung des Impfstoffs auftraten, bei Geimpften mit einer Placebogruppe verglichen.

    Was lokale Reaktionen anbetrifft, so berichteten in der Altersgruppe 16-55 Jahre 83% der Geimpften und 14% der Teilnehmer der Placebo-Gruppe über Schmerzen an der Einstichstelle nach der ersten Dosis. 6% der Geimpften und 1% der Placebo-Gruppe dieser Altersgruppe berichteten über Rötung an der Einstichstelle, während 6% vs. 0% über Schwellung klagten. Insgesamt traten in der Altersgruppe der >55-Jährigen weniger Lokalreaktionen auf.

    Unter den systemischen Reaktionen waren Abgeschlagenheit (fatigue; Impfung: 47%; Placebo: 33%), Kopfschmerzen (42% vs. 34%) sowie Muskelschmerzen (21% vs. 11%) die häufigsten Ereignisse nach der 1. Dosis in der Altersgruppe 16-55 Jahre. Nach der zweiten Impfstoffdosis traten systemische Reaktionen ähnlich häufig auf.

    Insbesondere schwere unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad und solche, die als lebensbedrohlich klassifiziert wurden, traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Vier schwere unerwünschte Ereignisse wurden als impfstoffbezogen klassifiziert (Schulterverletzung; axilläre Lymphadenopathie; paroxysmale ventrikuläre Arrhythmie; Parästhesie des rechten Beins). Weder in der Verum- noch in der Placebogruppe traten Todesfälle auf, die auf die Injektion des Impfstoffs oder der Kochsalzlösung zurückzuführen waren.
    Quelle: RKI
     
  • Wo kann ich den Verdacht einer Nebenwirkung melden?
    Sollten Sie den Verdacht einer Nebenwirkung haben, können Sie dies sowohl Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt als auch beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) als oberster Bundesbehörde, Ihrem örtlichen Gesundheitsamt oder online melden. Weiterhin können Sie Nebenwirkungen in der „SafeVac“-App des PEIs melden.
    Hier können Sie die App im Apple AppStore und hier im Google Play Store herunterladen.
    Quelle: www.infektionsschutz.de
     
  • Wo bekomme ich weitere Informationen?
    Das Land NRW hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung geschaltet:
    0211 / 9119-1001. Informationen erhalten Sie zudem auf den nacgfolgenden Internetseiten:

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/COVID-19.html
    Internetseite des Robert Koch-Instituts

    https://www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf
    Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

    www.land.nrw/de/corona/impfung
    Internetseite des Landes NRW

    https://www.kvno.de/
    Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein


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Letzte Änderung: 14. Januar 2021