Impftermine

Die Corona-Impfverordnung der Bundesregierung legt die Impfprioritäten fest. Das Bundesgesundheitsministerium informiert auf seiner Internetseite über die Impf-Reihenfolge: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940.  Dort ist am Seitenende auch die aktuelle Corona-Impfverordnung des Bundes verlinkt. 

Wann die einzelnen Stufen geimpft werden können, hängt maßgeblich von der Menge des bereitstehenden Impfstoffs ab.

Folgende Personengruppen erhalten aktuell in ein Impfangebot:

 

Personen über 80 Jahren:

Terminvereinbarung unter www.116117.de und über die Service-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter 0800 116 117 01. Die impfberechtigen Personen können einen gemeinsamen Termin mit ihrem Lebenspartner bzw. ihrer Lebenspartnerin vereinbaren.

 

Personen über 70 Jahren:

Zunächst können sich ausschließlich Personen, die im Jahr 1941 bis 1949 geboren worden sind für die Impfung anmelden. Die Terminvereinbarung erfolgt unter www.116117.de und über die Service-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter 0800 116 117 01. Die impfberechtigen Personen können auf diesem Weg einen gemeinsamen Termin mit ihrem Lebenspartner bzw. ihrer Lebenspartnerin vereinbaren.

Ab 21. April 2021: Start der Terminbuchungen für die Jahrgänge 1948 und 1949
Die Terminbuchung (auch für die Lebenspartner*innen) erfolgt ausschließlich online über www.116117.de sowie telefonisch unter der kostenfreien Servicehotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter 0800 116 117 01.

Ab 23. April 2021: Start der Terminbuchungen für die Jahrgänge 1950 und 1951
Die Terminbuchung (auch für die Lebenspartner*innen) erfolgt ausschließlich online über www.116117.de sowie telefonisch unter der kostenfreien Servicehotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter 0800 116 117 01.

 

Personen, die aufgrund ihres Berufs in der Priorisierungsstufe 1 oder 2 berücksichtigt werden:

Terminvereinbarung unter www.obk.de/impftermin ambulant tätiges medizinisches Personal mit regelmäßigem und unmittelbaren Patientenkontakt. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • (Zahn-)Ärzte, deren medizinisches Praxispersonal, Heilmittelerbringer sowie Hebammen

  • Personal von Blut- und Plasmaspendediensten

  • Personal in SARS-CoV-2-Impf- und Testzentren

  • Kitabetreuerinnen und -betreuer, Kindertagespflegepersonen

  • Lehrerinnen und -lehrer an Grund-, Förder- und Sonderschulen

  • Personal, Bewohner und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen (inklusive Frühfördereinrichtungen)
     

Hier geht es zum Online-Antrag auf ein priorisiertes Impfangebot.

 

Vorerkrankte Personen (Priorisierungsstufe 2):

Die Impfung der vorerkrankten Personen der Priorisierungsstufe 2 sieht das Land NRW vorrangig in den Hausarztpraxen vor. Zur Impfung oder der Ausstellung eines entsprechenden Attestes sollten sich die Bürgerinnen und Bürger zunächst an ihren Haus- oder Facharztpraxis wenden.

Die Personen können sich alternativ mit ihrem Attest auch über www.obk.de/impftermin melden. Es muss während des Anmeldeprozesses ein Nachweis über die Erkrankung nach §3 der Corona-Impfverordnung (Ärztliches Attest).

Aber: Leider ist der Impfstoff weiterhin begrenzt. Die Prioritätsstufe 2 umfasst sehr viele Personen. Es können leider nicht alle Personen der Prioritätsstufe 2 gleichzeitig geimpft werden. In NRW richtet sich der Fokus der Impfzentren derzeit auf die Impfung älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Nur wenn dann noch weitere Impfstoffmengen verfügbar sind, können auch vorerkrankte Personen eine Impfung erhalten.

Hier geht es zum Online-Antrag auf ein priorisiertes Impfangebot.

 

Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen (Priorisierungsstufe 2):

Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der genannten Erkrankungen oder Behinderung haben (siehe Priorisierungsstufe 2), können eine Impfung erhalten. Die pflegebedürftige Person oder eine sie vertretende Person bestimmt die Kontaktpersonen.

Leider ist der Impfstoff weiterhin begrenzt. Die Prioritätsstufe 2 umfasst sehr viele Personen. Es können leider nicht alle Personen der Prioritätsstufe 2 gleichzeitig geimpft werden. In NRW richtet sich der Fokus der Impfzentren derzeit auf die Impfung älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Nur wenn dann noch weitere Impfstoffmengen verfügbar sind, können auch Kontaktpersonen eine Impfung erhalten.

Die Kontaktpersonen können sich grundsätzlich über www.obk.de/impftermin melden. Es müssen folgende Dokumente während des Anmeldeprozesses ausgefüllt hochgeladen werden:

  • Nachweis der Pflegebedürftigkeit oder Nachweis über die Erkrankung nach §3 der Corona-Impfverordnung
     
  • Formloser Nachweis mit dem die pflegebedürftige Person oder eine sie vertretende Person die beiden engen Kontaktpersonen benennt

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich an den jeweiligen Haus- oder Facharzt zu wenden. Haus- und Fachärzte entscheiden in eigenem Ermessen welche konkreten Personen in den Praxen geimpft werden. Sie sind dabei an die Vorgaben der Corona-Impfverordnung gebunden.

Hier geht es zum Online-Antrag auf ein priorisiertes Impfangebot.

 

Kontaktpersonen von Schwangeren (Priorisierungsstufe 2):

Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren können eine Impfung erhalten. Die schwangere Person oder eine sie vertretende Person bestimmt die Kontaktpersonen.

Aber: Leider ist der Impfstoff weiterhin begrenzt. Die Prioritätsstufe 2 umfasst sehr viele Personen. Es können leider nicht alle Personen der Prioritätsstufe 2 gleichzeitig geimpft werden. In NRW richtet sich der Fokus der Impfzentren derzeit auf die Impfung älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Nur wenn dann noch weitere Impfstoffmengen verfügbar sind, können auch Kontaktpersonen eine Impfung erhalten.

Die Kontaktpersonen von Schwangeren können sich grundsätzlich über www.obk.de/impftermin melden. Es müssen folgende Dokumente während des Anmeldeprozesses ausgefüllt hochgeladen werden:

  • Nachweis der Schwangerschaft (z.B. Mutterpass)
  • Formloser Nachweis mit dem die schwangere Person oder eine sie vertretende Person die beiden engen Kontaktpersonen benennt

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich an den jeweiligen Haus- oder Facharzt zu wenden. Haus- und Fachärzte entscheiden in eigenem Ermessen welche konkreten Personen in den Praxen geimpft werden. Sie sind dabei an die Vorgaben der Corona-Impfverordnung gebunden.

Hier geht es zum Online-Antrag auf ein priorisiertes Impfangebot.

 

Bettlägerige Personen mit Pflegegrad 4 und 5:

Geimpft werden können derzeit nur Personen mit Pflegegrad 4 oder 5 sowie bis zu zwei Personen in der Häuslichkeit der pflegebedürftigen Person. Die Impfungen werden über die Hausärztinnen und Hausärzte durchgeführt. Diese erhalten nach Landesvorgabe fertig aufbereitete Spritzen und entscheiden anhand ihrer Patientenkartei, welche Personen geimpft werden können. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen müssen nicht selbst aktiv werden.

 

 

Hier geht es zum Online-Antrag auf ein priorisiertes Impfangebot

 

Weitere Informationen zum Impfen finden Sie unter den FAQs zum Coronavirus.

 

 



Letzte Änderung: 20. April 2021