Durchstarten in Ausbildung und Arbeit

Flyer Teilhabemanager*innen auf verschiedenen Sprachen:

Arabisch - العربية

Englisch - english

Französisch - français

Persisch - فارسی

Russisch - русский

Kurmandschi - kurmanci

Tigrinya - ትግርኛ

 

Sprache, (Aus)Bildung und Arbeit sind der Schlüssel für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und damit fundamental für eine gelingende Integration. In Nordrhein-Westfalen leben aktuell rund 23.000 junge Geflüchtete, die in den Kommunen nur geduldet oder gestattet sind und nicht oder nur eingeschränkt von den Unterstützungsangeboten der Arbeitsförderung profitieren können. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat deshalb die Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ mit einem Fördervolumen von 50 Millionen Euro ins Leben gerufen, die mit Hilfe von speziellen Förderangeboten Menschen mit individuellem Unterstützungsbedarf, insbesondere junge Geflüchtete im Alter von 18 bis 27 Jahren, bei ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit unterstützen soll. "Durchstarten in Ausbildung und Arbeit" baut auf die Initiative Gemeinsam klappt´s auf.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) tragen die Initiative gemeinsam. Die Initiative stellt sechs Förderbausteine bereit, die miteinander kombiniert und dazu genutzt werden können, insbesondere die Chancen von jungen geflüchteten Menschen auf nachhaltige Integration zu erhöhen, damit sie mittelfristig ihren Lebensunterhalt selbständig bestreiten können.

Die Umsetzung im Oberbergischen Kreis obliegt dem Kommunalen Integrationszentrum als geschäftsführende Stelle vor Ort.
 

Ihre Ansprechpartner/innen der geschäftsführenden Stelle sind:

Anke Breunsbach
Telefon: 02261 88-1250
E-Mail: anke.breunsbach@obk.de

Daniel Porsch
Telefon: 02261 88-1249
E-Mail: daniel.porsch@obk.de

Esther Rautenbach
Telefon: 02261 88-1253
E-Mail: esther.rautenbach@obk.de
 

Das KI arbeitet zur Umsetzung der Initiative mit vielen Partnerinnen und Partnern zusammen. Als zentrales Begleitgremium ist die Bündnis-Kerngruppe der Initiative Gemeinsam klappt’s zu nennen. Diese ist ein Zusammenschluss aus rund 30 verschiedenen Akteuren der Integrationsarbeit. Sie umfasst verschiedene Ämter des Kreises, die kreisangehörigen Kommunen, Träger der freien Wohlfahrt, Beratungsstellen, Kammern und Verbände.

Die Umsetzung der Bausteine von Durchstarten in Ausbildung und Arbeit wird von etablierten Bildungsträgern aus dem Oberbergischen Kreis gestaltet. Die in unserem Kreis umgesetzten Bausteine sind im Einzelnen:

 

Coaching

 

Das Coaching wird die Teilnehmenden von „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ vor, während und nach der Maßnahmenteilnahme individuell beraten, betreuen und begleiten. Umgesetzt wird das Coaching von der Stadt Gummersbach, dem Caritasverband für den Oberbergischen Kreis e.V. und dem Internationalen Bund West gGmbH.

Die Aufteilung innerhalb des Oberbergischen Kreises zeigt Ihnen unsere Karte:

Karte Aufteilung Coaching Karte - Aufteilung Coaching

 

Qualifizierung und/ oder Sprachförderung

 

Baustein 2 hat das Ziel, die beruflichen und sprachlichen Kompetenzen des Arbeitnehmers in Bezug auf die ausgeübte Tätigkeit zu verbessern. Dieser Förderbaustein soll während der Ausbildung oder einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung genutzt werden.

Folgende Partner setzen Baustein 2 um:

  • Volkshochschule Oberberg
  • Internationaler Bund West gGmbH
  • TERTIA GmbH

Nachdem im Juli bereits berufsbegleitende Maßnahmen des Förderbausteins 2 in Lindlar (VHS) und Wipperfürth (TERTIA GmbH) gestartet sind, ist seither folgende Maßnahmen hinzugekommen:

Der Kurs "Wort fit for Health" ist Anfang September gestartet und wird zurzeit mit sieben Teilnehmenden durchgeführt. Coronabedingt ist der Kurs mit 7 Personen ausgebucht. Ein zweiter Kurs mit dem Schwerpunkt Einzelhandel, "Wort fit for Sale", soll am 07.06.2021 starten.

Weitere freie Plätze gibt es in den berufsbegleitenden Maßnahmen der TERTIA GmbH.
Ansprechpartnerin: Inga Aleth – inga.aleth@tertia.de

 

Schul- ausbildungs- und berufsvorbereitende Kurse

 

Die schul, -ausbildungs- und berufsvorbereitenden Kurse haben das Ziel, die Schul- beziehungsweise Ausbildungsreife oder Studierfähigkeit wiederherzustellen. Dies geschieht In Form von innovativen niederschwelligen Kursen und Maßnahmen, die neu geschaffen werden und Elemente der Deutschförderung und beruflichen Orientierung enthalten sowie zum Beispiel Kenntnisse in Englisch, Mathematik oder Schlüsselqualifikationen vermitteln.

Folgende Partner setzen den Baustein 4 um:

  • Caritasverband für den Oberbergischen Kreis e.V.
  • Internationaler Bund West gGmbH
  • Evangelischer Kirchenkreis an der Agger

Als berufsvorbereitende Maßnahme startet am 02.11.2020 ein Fertigkeitstraining in Marienheide, durchgeführt vom Evangelischen Kirchenkreis an der Agger. Das Training findet in den Bereichen Metall- und Holzverarbeitung, Farb- und Textilgestaltung sowie Elektrik statt.
Ansprechpartnerin: Maren Berges - maren.berges@ekir.de 

Der Internationale Bund West gGmbH bietet in Waldbröl berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahmen ab dem 16.11.2020 in Einzel- und Kleingruppen an.
Ansprechpartnerin: Heike Braun – heike.braun@ib.de

Unter dem Titel Vorbereitung aufs (Berufs-) Leben in 3 Modulen startet ebenfalls am 16.11.2020 beim Internationalen Bund West gGmbH eine Ausbildungs- und berufsvorbereitender Kurs.
Ansprechpartnerin: Heike Braun – heike.braun@ib.de

Ein B2-Kurs für Frauen wird zeitnah in Marienheide starten, durchgeführt vom Evangelischen Kirchenkreis an der Agger.
Ansprechpartnerin: Maren Berges - maren.berges@ekir.de 
 

Weitere Maßnahmen befinden sich in der Planung. Wir werden im KI-Newsletter und auf unserer Homepage darüber informieren.

 

Teilhabemanagement


Die Kommunen der Initiative „Gemeinsam klappt’s“ unterstützen Flüchtlinge, die keinen Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch haben, nicht mehr der Schulpflicht unterliegen, nicht an Sprach- und Integrationskursen teilnehmen oder eine Ausbildung machen können und damit keinerlei Perspektive für ihre berufliche Qualifizierung haben.

Die Teilhabemanager und Teilhabemanagerinnen sind wesentlich für die Konkretisierung der Bedarfe und Angebote vor Ort, da im Rahmen eines rechtskreisübergreifenden Casemanagements Hilfeleistungen aus einer Hand gesteuert und aufeinander aufgebaut werden können. Damit nimmt das Teilhabemanagement eine Schlüsselrolle in der Vernetzung ein.

Folgende Partner setzen das Teilhabemanagement um:

Caritasverband für den Oberbergischen Kreis e.V.

Ansprechpartnerin für die Kommunen Engelskirchen, Lindlar, Marienheide
Julia Barlog
Telefon: 0151 61053719
E-Mail: julia.barlog@caritas-oberberg.de

Ansprechpartnerin für die Kommunen Bergneustadt, Gummersbach
Tanja Berghoff
Telefon: 02261 306-132
E-Mail: tanja.berghoff@caritas-oberberg.de

 

Internationaler Bund West gGmbH

Ansprechpartner für die Kommunen Hückeswagen, Morsbach, Reichshof, Waldbröl, Wiehl, Wipperfürth
Tobias Menger
Telefon: 02291 80976-17 oder 0152 26290219
E-Mail: tobias.menger@ib.de

Die Aufteilung des Teilhabemanagements sehen Sie hier auf einen Blick:

Karte Aufteilung THM JPG Karte - Aufteilung THM



Letzte Änderung: 04. Juni 2020