Bodenbelastung mit Schwermetallen in Hausgärten

Der Untergrund im Oberbergischen Kreis besteht naturbedingt teilweise aus erzhaltigem Gestein.

Der ehemalige Erzbergbau (Buntmetallbergbau) hat insbesondere in Reichshof, Morsbach und Engelskirchen dazu geführt, dass in den Böden Schwermetall-Anreicherungen auftreten.

In Hang- und Berglagen befinden sich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführende Bergbaurelikte, d. h. Reste von alten Gruben, Bergwerken und Halden.

In den Talniederungen von Agger und Wiehl mit ihren Nebenflüssen treten in den Auenböden Schwermetallbelastungen mit Cadmium, Blei, Zink und Quecksilber auf. Betroffen sind vor allem die Bereiche Engelskirchen-Loope-Ehreshoven und Heidberg-Wildbergerhütte.

Da das Material von Bergbauhalden u.a. auch bei Wegebaumaßnahmen in der Region verteilt wurde, ist im Bereich um alte Gruben und Bergwerke (Altbergbau) damit zu rechnen, dass Gartenböden mit Schwermetallen belastet sein können.

Untersuchungen von Gartenböden im Auftrag   der Kreisverwaltung (1991, 2015) ergaben, dass von den Schwermetallgehalten keine akute Gefahr für die Bewohner ausgeht.

Um jedoch die Aufnahme der Schwermetalle aus dem Gartenboden in den menschlichen Organismus zu minimieren, gibt die Kreisverwaltung Hinweise, die bei der Nutzung betroffener Hausgärten beachtet werden sollten.

Diese Hinweise sind in der Bürger-Mitteilung, Empfehlungen für schwermetallbelastete Hausgärten veröffentlicht.

Weitere Informationen

Bei Fragen können Sie gerne Kontakt zu den Ansprechpartner/innen der Unteren Bodenschutzbehörde aufnehmen.

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