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22.06.2026: PLAYMOBIL-Schau auf Schloss Homburg: Kleine Spielfiguren erzählen große Geschichte(n)
Sonderausstellung zum 100-jährigen Bestehen des Museums im Schloss
Oberbergischer Kreis. Große Begeisterung gab es bei den ersten (jungen) Besucherinnen und Besucherinnen auf ihrer Entdeckungstour durch die PLAYMOBIL-Sonderausstellung auf Schloss Homburg. Mehr als 400.000 Spielfiguren machen Geschichte(n) rund um Schloss Homburg und unsere Region lebendig.
Die von Oliver Schaffer gestellten Szenen verbinden dabei Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise: Sie veranschaulichen im Miniaturformat, was das Leben im Homburger Ländchen in den Jahrhunderten geprägt hat: beispielsweise die harte Landwirtschaft ("Haferspanien"), die Hexenverfolgung, der "Siegburger Vergleich" und die Regentschaft Napoleons im Oberbergischen werden in vielen Schauplätzen vermittelt. Im Zentrum dieser fantasievoll gestalteten Landschaftsszenen auf allein 180 Quadratmetern Fläche in der Neuen Orangerie steht - originalgetreu nachgebaut - Schloss Homburg: Eine absolute Sonderanfertigung, bis hin zum markanten gelben "Anstrich".
"Nach der großen Resonanz auf unsere PLAYMOBIL-Sonderausstellung vor sieben Jahren, kehren die beliebten Figuren zum 100. Geburtstag des Museums ins Schloss zurück. Sie bieten vielen Interessierten Anlass, unser Museum und Forum Schloss Homburg zu besuchen, die neu gestalteten Räume mit vielen, bislang unbekannten Ausstellungsstücken zu entdecken und sich mit Geschichte und Geschichten auf Schloss Homburg unterhaltsam zu beschäftigen", sagt der Kulturdezernent des Oberbergischen Kreises, Felix Ammann.
Die 100-jährige Museumsgeschichte auf Schloss Homburg
Neben dem bunten Treiben im und um das Schloss herum, greift die Sonderausstellung auch das hundertjährige Bestehen des Kreismuseums auf. So finden sich in den neu gestalteten Ausstellungsräumen im 1. Obergeschoss des Schlosses weitere Playmobil-Landschaften, die vermitteln, welche Aufgaben ein Museum wahrnimmt: Von Sammeln über Forschen bis zum Ausstellen. Dabei präsentieren mehrere große PLAYMOBIL-Bauten wie in einer Puppenstube Kunstwerke, Karten, Fotos, alte Werkzeuge, Kleidung, Möbel und ganze Maschinen und auch das Museumsteam bei den vielfältigen Tätigkeiten wie wertvolle Objekte zu restaurieren, die Arbeit mit interessierten Besucherinnen und Besuchern oder eine (Sonder-)Ausstellung zu gestalten.
Hommage an 132 Sonderausstellungen auf Schloss Homburg Das Museumsteam und Partner haben bislang 132 Sonderausstellungen auf Schloss Homburg gestaltet und präsentiert. Diesen ist im "White Cube" ein eigener Ausstellungsraum gewidmet: In Vitrinen werden exemplarisch 36 Themen aus allen Sonderausstellungen auf dem Schloss von PLAYMOBIL-Szenen aufgenommen: Von der Sonderschau "Reformation im Oberbergischen Land" (1969), über "(Kein) alter Hut" (1986); "Beethoven evakuiert" (2016); "Leonardo da Vinci" (2018); "Zug der Kraniche" (2019); "Kleine Tore, große Sprünge" (Handball-Ausstellung 2024) bis zu "Mathematik zum Anfassen" (2025).
Erneut bewährt: Museumsteam im Zusammenspiel mit PLAYMOBIL-Künstler Oliver Schaffer
"Geschichte kann lebendig werden, wenn sie spielerisch erzählt und entdeckt wird!", diese Bilanz haben die Veranstalter der PLAYMOBIL-Sonderausstellung von 2019 gezogen. In Zusammenarbeit mit dem Museumsteam und PLAYMOBIL Diorama Artist Oliver Schaffer wird diese Erkenntnis auch in der aktuellen Sonderausstellung "Geschichte(N) erleben auf Schloss Homburg 2", bestätigt. Wer vor den detailreichen Spielszenen steht "und eine Stunde lang schaut, entdeckt immer noch etwas Neues und Interessantes", sagt Kulturamtsleiter Steffen Müller.
Der Museumsleiter hat mit seinem Mitarbeiterteam über mehrere Wochen hinweg Podeste aus recyceltem Material zusammengebaut, damit PLAYMOBIL-Künstler Oliver Schaffer innerhalb von (nur) elf Tagen die vielen Themen mit seinen Spielfiguren und kreativ gestaltetem Zubehör umsetzen konnte.
Zeitgemäß und flexibel: die neue Ausrichtung des Museums auf Schloss Homburg
Die im gesamten Schloss verteilten PLAYMOBIL-Figuren weisen den Besucherinnen und Besuchern bereits den Weg zu einem zeitgemäßen und ansprechenden Museum, das zukünftig verstärkt Angebote für Familien plant und auch die Ausstellungsräume flexibler nutzen möchte. So wurde ein Raum im ersten Obergeschoss den Schlosses zu einer lebensgroßen historischen Puppenstube gestaltete, in der alle Objekte angefasst und ausprobiert werden können - etwa eine alte Kaffeemühle oder ein Waschtisch. Auch das ehemalige Jagdzimmer hat neue und vielfältige Funktionen: es vermittelt anschaulich und kindgerecht die musealen Aufgaben: natur- und Kulturgut zu sammeln, für die Nachwelt zu erforschen, vor dem Verfall zu bewahren und zugänglich zu machen.
Deshalb sollen auch bislang unbekannte Stücke aus dem Archiv, stetig den Weg in die Ausstellung finden. In der Burgküche und ihrem Nebenraum werden weiterhin Forschungen betrieben. Dieser Bereich spielt eine zentrale Rolle in der Baugeschichte des Schlosses, die weitergeschrieben wird.
Und auch das Maskottchen, Schlossgespenst Hom Buh, ist lebhafter denn je: es hat sich nicht nur vervielfacht, verkleinert und in den PLAYMOBIL-Spielszenen versteckt, sondern ist (un)heimlicher Held der Sonderausstellung: schließlich hat es sich aus seinem Verlies befreit und dort einen "Ghostbuster" gefangen genommen, damit es zukünftig ausgelassen und munter durch Schloss Homburg schweben kann.
Weitere Informationen:
Die Sonderausstellung "Geschichte(n) erleben auf Schloss Homburg 2 - Playmobil Diorama Artist Oliver Schaffer" ist bis zum 24. Januar 2027 zu sehen.
Sie wurde mit Unterstützung der Kulturstiftung Oberberg der Kreissparkasse Köln möglich gemacht.
Der Eintritt für Schloss und Sonderausstellung beträgt 6 Euro für Erwachsene und 3,30 Euro für Kinder.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auf www.schloss-homburg.de.
Letzte Änderung: 22. Juni 2026

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