03.07.2026: Drei Landesbeste und ein Titelverteidiger - die "Matheasse" der oberbergischen Grundschulen sind ausgezeichnet

Gleich drei Preisträger erreichten auch TOP-Plätze auf Landesebene

Oberbergischer Kreis. Mit diesen hervorragenden Ergebnissen hatte wohl niemand gerechnet: Der Landeswettbewerb Mathematik hat auch bei allen fünf Siegerkindern des Oberbergischen Kreises außergewöhnliche Begabungen hervorgebracht. Levi Koch von der FCBG Peisel (Gummersbach) wurde erstmals Titelverteidiger. Im vergangenen Jahr konnte er als Drittklässler das beste Ergebnis auf Kreisebene erreichen und seinen Titel in diesem Schuljahr erfolgreich verteidigen.
Matteo Nunez-Kreische (GVB Wiehl), Nikolaj Stefanovski (GSV St. Antonius, Wipperfürth); Tim Unruh (GGS Nümbrecht) und Simon Wittmer (GGS Wiedenest, Bergneustadt) gehören ebenfalls zu den besten Grundschülern im Oberbergischen Kreises. Das Niveau beim diesjährigen Wettbewerb war im Oberbergischen Kreis enorm hoch. So erreichte Levi Koch mit seiner Punktzahl Platz 2 auf Landesebene, Matteo Nunez-Kreische belegte Platz 3 und Nikolaj Stefanovski Platz 4.

Freuen sich über die außergewöhnlichen Leistungen im Mathematikwettbewerb 2025/2026 (v. l.): die stellvertretende Landrätin Heidrun Schmeis-Noack; Tim Dörpinghaus, Schulleiter der OGS Lindlar-Ost; Matthias Greven, Schulleiter der GGS Wiedenest; Schulrat Reiner Pfesdorf sowie die Viertklässler Simon Wittmer, GGS Wiedenest; Levi Koch, FCBG Peisel/ Gummersbach; Matteo Nunez-Kreische, GVB Wiehl; Tim Unruh, GGS Nümbrecht und Nikolaj Stefanovski; GSV St. Antonius/Wipperfürth. (Foto: OBK)
Freuen sich über die außergewöhnlichen Leistungen im Mathematikwettbewerb 2025/2026 (v. l.): die stellvertretende Landrätin Heidrun Schmeis-Noack; Tim Dörpinghaus, Schulleiter der OGS Lindlar-Ost; Matthias Greven, Schulleiter der GGS Wiedenest; Schulrat Reiner Pfesdorf sowie die Viertklässler Simon Wittmer, GGS Wiedenest; Levi Koch, FCBG Peisel/ Gummersbach; Matteo Nunez-Kreische, GVB Wiehl; Tim Unruh, GGS Nümbrecht und Nikolaj Stefanovski; GSV St. Antonius/Wipperfürth. (Foto: OBK)

Auf Landesebene belegen gleich drei oberbergische Matheasse Siegerplätze

In ganz Nordrhein-Westfalen haben am diesjährigen Wettbewerb knapp 33.000 Grundschulkinder aus 1039 Schulen teilgenommen. 1.200 von ihnen haben es in die 3. Runde geschafft. Von den knapp 1.500 Schülerinnen und Schülern, die sich im Oberbergischen Kreis dem Wettkampf gestellt haben, sind 30 Kinder in die Finalrunde gekommen. Die besten fünf Platzierten hatten beim Finale in Bergneustadt-Wiedenest mehr als 30 von 40 möglichen Punkten erreicht. 

Newcomer Nikolaj Stefanovski hat es sozusagen "aus dem Stand" aufs Siegertreppchen geschafft. Er stammt aus Nordmazedonien und lebt erst seit drei Jahren in Deutschland. Neben seinem Talent für Mathematik ist der Viertklässler auch äußerst sprachbegabt. Die komplizierten Textaufgaben waren für den Schüler daher „kein Problem!"

Auch das junge "Matheass" Simon Wittmer (GGS Wiedenest) unterstützte die Gäste beim Lösen der schwierigen Wettbewerbsaufgaben. (Foto: OBK)
Auch das junge "Matheass" Simon Wittmer (GGS Wiedenest) unterstützte die Gäste beim Lösen der schwierigen Wettbewerbsaufgaben. (Foto: OBK)

Lehrkräfte, Eltern und Geschwister, die an der Siegerehrung im Staatlichen Schulamt für den Oberbergischen Kreis in Gummersbach teilnahmen, kamen bei den Knobelaufgaben allerdings ins Schwitzen. Denn die Aufgabenstellung des Mathematikwettbewerbs (für Grundschulen) unterscheidet sich deutlich von denen im Matheunterricht. „Es ist wichtig, dass die Schulen solche Aufgabenformate anwenden. So bilden die Kinder frühzeitig Strategien und Kompetenzen aus.", sagt Schulrat Reiner Pfesdorf. Gemeinsam mit der stellvertretenden Landrätin Heidrun Schmeis-Noack beglückwünschte er die Grundschüler zu ihren Leistungen.

Auch Schulrat Reiner Pfesdorf (l.) und die stellvertretende Landrätin Heidrun Schmeis-Noack (r.) tüftelten mit Mathe-Sieger Matteo Nunez-Kreische und dessen Mutter an den Wettbewerbsaufgaben. (Foto: OBK)
Auch Schulrat Reiner Pfesdorf (l.) und die stellvertretende Landrätin Heidrun Schmeis-Noack (r.) tüftelten mit Mathe-Sieger Matteo Nunez-Kreische und dessen Mutter an den Wettbewerbsaufgaben. (Foto: OBK)

Die „besonders hohe Qualität" der diesjährigen Wettbewerbsergebnisse im Oberbergischen Kreis würdigten auch Matthias Greven, Schulleiter der GGS Wiedenest und Tim Dörpinghaus, Schulleiter der OGS Lindlar-Ost. „Über einen Prüfungszeitraum von 120 Minuten konzentriert zu arbeiten, sich auch von schwierigen und außergewöhnlichen Aufgaben nicht entmutigen zu lassen und Lösungswege zu finden, das sind Herausforderungen, die unsere Schüler mit Bravour gemeistert haben.", freut sich Mathias Greven. Die beiden Rektoren organisieren wechselweise den Mathematikwettbewerb auf Kreisebene.
Nach einem kleinen Festakt in Dortmund, bei denen auch die oberbergischen Landessieger geehrt wurden, konnten die Viertklässler nun in Gummersbach erneut ihr Können unter Beweis stellen. Neben ihren Siegerurkunden erhielten die Grundschüler Strategiespiele und Bücher, mit denen sich einige der jungen Matheasse noch während der Feierstunde bereits intensiv beschäftigten. 



Letzte Änderung: 3. Juli 2026