19.08.2026: Weiterhin Brandgeruch im Oberbergischen Kreis wahrnehmbar

Luftmessungen finden weiterhin statt.

Oberbergischer Kreis. Aufgrund des Wald- und Vegetationsbrandes in der Nordeifel ist im Oberbergischen Kreis zeitweise, je nach Wetterlage auch weiterhin ein Brandgeruch wahrnehmbar. Die Geruchswahrnehmungsschwelle ist bei Brandgasen sehr niedrig, so dass man Brandgeruch bereits früh und auch lange wahrnehmen kann. Das bedeutet jedoch nicht direkt, dass hiervon eine Gesundheitsgefährdung ausgehen muss.

Zu den Messungen in der Städteregion Aachen hat der Kreisbrandmeister Julian Seeger auch Messungen im Oberbergischen Kreis veranlasst. Untersucht wird die Luft nach brandtypischen Stoffen.

Insgesamt bleiben aber aktuell die Messwerte überall unterhalb von Grenzwerten für anhaltende oder schwere gesundheitliche Auswirkungen. Allerdings ist Brandgeruch nie gesund. Daher empfiehlt der Kreis bei akutem Brandgeruch möglichst Fenster und Türen zu schließen.

Der Wind, die Windrichtung und der Niederschlag bestimmen über die Intensität des Brandgeruchs. Der Deutsche Wetterdienst hat in den vergangenen Tagen immer wieder für den Oberbergischen Kreis Ausbreitungsprognosen aufgrund der Wetterlage erstellt. Hieran orientieren sich Empfehlungen, die der Kreisbrandmeister Julian Seeger in enger Abstimmung mit seinen ebenfalls betroffenen Kollegen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ausspricht. „Festzuhalten bleibt zum einen, dass aktuell aus dem wahrnehmbaren Brandgeruch keine Gesundheitsgefährdung resultiert. Aber wir werden uns voraussichtlich noch Wochen mit dieser Lage beschäftigen müssen“, so Kreisbrandmeister Julian Seeger.

Kreisbrandmeister Julian Seeger hat die Messungen im Oberbergischen Kreis begleitet. (Foto: OBK)
Kreisbrandmeister Julian Seeger hat die Messungen im Oberbergischen Kreis begleitet. (Foto: OBK)


Letzte Änderung: 19. August 2026