Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises

Unsere Aufgaben

Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Notfall außerhalb des Krankenhauses. Im Jahr werden über 44.000 Einsätze im Kreisgebiet abgearbeitet - Tendenz steigend. Der qualifizierte Krankentransport hilfebedürftiger Personen rundet das Portfolio des oberbergischen Rettungsdienstes ab.
 

Das Personal

Über 216 hauptamtliche Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten sichern im gesamten Oberbergischen Kreis die Erstversorgung im Notfall. Zusätzlich beschäftigt der Kreis 14 hauptamtliche Notärzte.
 

Die Rettungswachen

12 Rettungswachen decken das Kreisgebiet bestmöglich ab. Insgesamt sind 13 Rettungswagen, 6 Notarzteinsatzfahrzeuge und 13 Krankentransportwagen für die medizinische Notfallversorgung der oberbergischen Bevölkerung zuständig.
 

Das System


Notfallrettung

Auf einer Fläche von 918,5 km² wird an 365 Tagen, 24 Stunden am Tag, die Notfallversorgung für die Bevölkerung des Oberbergischen Kreises sichergestellt. Teil des Rhein-Sieg-Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Märkischen Kreises in den Ortschaften Much, Ruppichteroth, Windeck, Overath, Kürten, Rönsahl und Kierspe werden durch den oberbergischen Rettungsdienst unterstützt.

Die Einsatztaktik im Rettungsdienst nennt sich „Rendezvous-System“. Das Notarzteinsatzfahrzeug ist in der Regel wendiger und schneller als ein Rettungswagen. Bei einem Notfall ohne Notarztindikation kann der Rettungswagen alleine ausrücken. Der Notarzt steht weiterhin für das gesamte Einsatzgebiet zur Verfügung. Stellt sich am Einsatzort heraus, dass der Patient ohne ärztliche Begleitung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden kann, steht der Notarzt durch das Notarzteinsatzfahrzeug sofort für weitere Einsätze zur Verfügung.

Krankentransport

Neben dem Rettungsdienst gehört auch der qualifizierte Krankentransport zu den Aufgaben des oberbergischen Rettungsdienstes. Hilfebedürftige, betreuungspflichtige sowie liegendkranke Personen werden zwischen Hausärzten, Altenheimen und Krankenhäusern transportiert und dabei professionell betreut.
 

Bevölkerungsschutz in Großschadenslagen

Neben speziell ausgebildeten leitenden Notärzten, den organisatorischen Leitern Rettungsdienst sowie dem professionell geschulten Rettungsdienstpersonal bilden auch andere Einsatzkräfte in enger Zusammenarbeit mit dem oberbergischen Rettungsdienst eine optimale notfallmedizinische Versorgung im Großschadensfall, um die Versorgung der oberbergischen Bevölkerung sicherzustellen.
 

Die Ausbildung

In einer Kooperation mit der Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren (AGewiS) bildet der Oberbergische Kreis Rettungsdienstfachpersonal an der Berufsfachschule für den Rettungsdienst aus.

Der Betreiber

Träger aller Rettungswachen ist seit 2013 der Oberbergische Kreis.
 

Die Gebühren

Grundsätzlich arbeitet der oberbergische Rettungsdienst nicht gewinnorientiert, sondern deckt mit den Gebühren den Aufwand, der zur Vorhaltung des Rettungssystems erforderlich ist ab. Die Gebühren richten sich nach der derzeit gültigen Gebührensatzung für den Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises (gültig ab 01.01.2012). Jeder Einsatz wird in Rechnung gestellt und in der Regel von den Krankenkassen der Nutzer refinanziert.
 

Nähere Angaben

Jörg Ossenbach Abteilungsleiter Amt 38.3 (Foto: OBK)

Jörg Ossenbach (Abteilungsleiter Amt 38.3)

Christian Kollmannsberger Stellvertretender Abteilungsleiter Amt 38.3 (Foto: OBK)

Christian Kollmannsberger (Stellvertretender Abteilungsleiter Amt 38.3)



Letzte Änderung: 11. März 2016