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Communiqué de presse

Date de publication: 2026-05-21

Der Oberbergische Kreis informiert über den Ablauf des höchsten islamischen Festes Service vétérinaire et de surveillance alimentaire sur place.

Oberbergischer Kreis. Das alljährliche Islamische Opferfest Kurban Bayrami findet in diesem Jahr von Mittwoch, 27.Mai bis zum Samstag, 30. Mai, statt. Auch im Oberbergischen Kreis werden an Kurban Bayrami zahlreiche Tiere geschlachtet. Opfertiere waren im vergangenen Jahr laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung 33 Rinder und 208 Schafe. Die Regeln, unter denen das Fest im Oberbergischen ablaufen darf, sind streng.

"Die Schlachtungen sind vorab den zuständigen, vom Veterinäramt beauftragten, Tierärzten zur Fleischbeschau anzuzeigen. Sie dürfen nur in dafür vorgesehenen zugelassenen Schlachtstätten durchgeführt werden", sagt Nicole Arnold, Abteilungsleitung der Lebensmittelüberwachung des Oberbergischen Kreises.

Eine Schlachtung ohne Betäubung (Schächtung) ist nach deutscher Rechtslage grundsätzlich verboten.

Im Kreis finden dieses Jahr zu Kurban Bayrami in vier Schlachtbetrieben Schlachtungen statt.

Die Betriebe wurden auf die Einhaltung des Tierschutzes und der Fleischhygiene hingewiesen. Mitarbeiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes führen während des Opferfestes verstärkt Kontrollen durch, in einigen Betrieben seien sie ganztägig vor Ort.

Hintergrund: Das Opferfest Kurban Bayrami
Es ist das höchste islamische Fest und bezieht sich auf die Geschichte des Propheten Ibrahim. In dem Moment, als der Sohn des Propheten geopfert werden sollte, stieg vom Himmel ein Widder herab mit dem Befehl Gottes, ihn anstelle seines Sohnes zu opfern.

Das Schlachtopferfest wird auch "großes Fest" genannt, im Gegensatz zum "kleinen Fest" am Ende des Ramadan. Auf Arabisch nennt man es Id al-Adha, auf türkisch kurban bayrami. Im gedanklichen Mittelpunkt des Opferfestes stehen die Hingabe des Menschen an Gott und das Vertrauen auf seine Barmherzigkeit. Muslime sehen in diesem Fest eine Art Vorerlebnis der Auferstehung.

Nach islamischem Glauben ist jeder wirtschaftlich wohlgestellte Muslime dazu verpflichtet, ein Opfer zu bringen. Als Opfertiere werden vorrangig Schafe oder Rinder geschlachtet. Ein Teil des Opferfleisches verbleibt im Haus, ein Teil wird an Nachbarn, bedürftige Verwandte und an Arme verteilt. Die Sonnenzeiten in Mekka geben die Schlachtzeiten vor. Beginn ist nach Sonnenaufgang und einem Gebet in der Moschee. Nach Sonnenuntergang werden die Schlachtungen beendet.

Möglich ist aber auch das Spenden von Geld an Bedürftige oder Angehörige, damit diese sich ein Schlachttier kaufen können.

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