Dörfer & Weiler

Diese Seite teilen:

Mehr Dörfer als man vermutet

Grüne Wiese im Vordergrund, dahinter eine Siedlung mit Häusern und einer Kirche mit spitzem Turm. Der Himmel ist teils bewölkt mit Sonnenstrahlen.

Mehr Dörfer als man vermutet

Der Oberbergische Kreis umfasst 1.441 Dörfer und Weiler in nur 13 Kommunen. Das bedeutet durchschnittlich über 110 Ortsteile pro Kommune. Oberberg besitzt eine extrem kleinteilige Siedlungsstruktur, die über Jahrhunderte gewachsen ist.

Zum Vergleich: viele deutsche Landkreise bestehen gerade mal aus einem Dutzend Orten.

Die meisten Oberberger leben nicht in den Hauptorten

Sonnenuntergang hinter einer Wiese mit hohem, trockenem Gras. Ein einzelner Baum steht in der Bildmitte, weitere Bäume sind im Hintergrund zu sehen.

Die meisten Oberberger leben nicht in den Hauptorten

Eine Besonderheit im Oberbergischen Kreis ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung außerhalb der eigentlichen Stadtzentren lebt, also in Dörfern, Weilern und kleineren Ortsteilen. Dadurch prägt das Dorfleben die Region bis heute stärker als in vielen anderen Kreisen. 

Kuriose Namen

Weite Wiesenlandschaft mit gemähtem Gras im Vordergrund, umgeben von Wald am Horizont. Der Himmel ist blau mit weißen Wolken. Ein Hochsitz ist links sichtbar.

Kuriose Namen

Eine weitere Besonderheit sind die teilweise sehr besonderen Namen der kleinen Dörfer und Weiler im Oberbergischen Kreis. Eine kleine Auswahl:   

  • Rom
  • Straßburg
  • Kaffekanne
  • Apfelbaum
  • Birnbaum
  • Sonnenschein
  • Ente
  • Seidenfaden
  • Wüste
  • Straße
  • Madonna

Das Dorf als Mittelpunkt

Das Dorf als Mittelpunkt

In vielen Dörfern gibt es:

•    eigene Schützenvereine,
•    Dorfgemeinschaften und Bürgervereine
•    Feuerwehr-Löschgruppen,
•    Kapellen,
•    Dorffeste und Kirmessen.

1000-Dörfer-Region

Landschaft mit einem Dorf im Tal, umgeben von bewaldeten Hügeln. Im Vordergrund ein Weg und Bereiche mit abgeholzten Bäumen. Blauer Himmel mit Wolken.

1000-Dörfer-Region

Rechnet man die 1.441 Dörfer und Weiler auf die Kreisfläche von rund 919 km² um, kommt man auf durchschnittlich mehr als 1,5 Orte pro Quadratkilometer. Kaum irgendwo in Nordrhein-Westfalen liegen so viele kleine Ortschaften so dicht beieinander. 

Der Hauptgrund für diese Struktur ist die Topographie des Bergischen Landes. Es ist hügelig ist, durchzogen von vielen Bächen und war früher von kleinen Bauernhöfen geprägt. Dadurch hat sich ein Netz aus kleinen Siedlungen zwischen Wäldern, Wiesen und Tälern, anstatt großer zusammenhängender Städte - wie zum Beispiel am Rhein oder im Ruhrgebiet.