Integriertes Mobilitätskonzept für den Oberbergischen Kreis
Ein strategischer Fahrplan für die Mobilität der Zukunft
Der Oberbergische Kreis hat in Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen und vielfältigen Akteuren aus dem Bereich Mobilität ein Integriertes Mobilitätskonzept für den Oberbergischen Kreis erstellt, um nachhaltige Lösungen für die Verkehrsplanung zu erarbeiten. Die Mobilität im Kreisgebiet kann damit effizienter, umweltfreundlicher und nutzungsorientierter gestaltet werden.
Das Integrierte Mobilitätskonzept dient als strategischer Leitfaden, um den Herausforderungen der zukünftigen Verkehrsplanung in einem ländlich geprägten Raum gerecht zu werden. Es zielt darauf ab, nachhaltige Mobilitätsangebote zu fördern und die Verkehrsstrukturen so zu optimieren, dass sie den aktuellen und künftigen Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen.
Dabei wurde von Anfang an auf eine realistische Umsetzung und Finanzierbarkeit der Maßnahmen geachtet. Der Kreistag hat am 12.06.2025 das Integrierte Mobilitätskonzept für den Oberbergischen Kreis beschlossen.
Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen
Auf Grundlage der Haushaltsbefragung und der Online-Beteiligung erarbeiteten der Oberbergische Kreis und die beteiligen Akteure Ziele für die Mobilitätsentwicklung im Oberbergischen Kreis.
Der Kreistag des Oberbergischen Kreises hat am 20.06.2024 in einem ersten Schritt die nachfolgenden Ziele und Handlungsfelder beschlossen, auf dessen Grundlage die Maßnahmen für das Integrierte Mobilitätskonzept für den Oberbergischen Kreis entwickelt wurden.
Einige Ziele haben eine besondere Bedeutung für den Oberbergischen Kreis (fette Schrift):
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Verkehrsinfrastrukturen erhalten und sichern
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Mobilität für die Standort- und Lebensbedingungen im Oberbergischen Kreis grundsätzlich stärken und zur Fachkräftesicherung beitragen
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Mobilitätsangebote erhalten und konzentrieren
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Mobilitätsangebote finanzierbar und leistbar gestalten
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CO₂-Ausstoß im Mobilitätssektor reduzieren
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Siedlungsentwicklung und Mobilität gemeinsam denken
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gemeinsame Nutzung vorhandener Infrastrukturen stärken
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Erhöhung der Nutzung des Umweltverbundes
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MIV-Verkehre reduzieren, vermeiden, verlagern
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Erreichbarkeit der Zentren verbessern und Versorgung vor Ort stärken
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gleichberechtigte Betrachtung der Verkehrsmittel fördern
Unter den vorgenannten rahmengebenden Zielen gliedert sich das Mobilitätskonzept in sechs Handlungsfelder:
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Motorisierter Individualverkehr (MIV)
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Mobilität und Wirtschaft
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Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
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Radverkehr
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Multimodalität
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Kommunikation und Netzwerke
Ergänzend sind jedem Handlungsfeld weitere spezifische Handlungsfeldziele zugeordnet. Um die Ziele zu erreichen, werden Maßnahmen erarbeitet.
Motorisierter Individualverkehr (MIV)
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Alternativen zum Zweitwagen ermöglichen
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Reduzierung der MIV-Wege auf kurzen Distanzen und in die Hauptziele im Pendlerverkehr
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regionalen Verkehrsfluss verbessern
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Ausbau der Elektromobilität
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Besetzungsgrad der PKW erhöhen
Mobilität und Wirtschaft
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Verbesserung der Rahmenbedingungen für Waren- und Lieferverkehre
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Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur
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bessere Erreichbarkeit der Gewerbestandorte durch den Umweltverbund
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betriebliches Mobilitätsmanagement stärken
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Rahmenbedingungen für autonome Mobilitätslösungen schaffen
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
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Sicherstellung des derzeitigen ÖPNV-Linienangebotes
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Weiterentwicklung von On-Demand-Angeboten ("Zukunft monti")
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Hauptachsen stärken und qualifizieren
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Zugänglichkeit zum ÖPNV verbessern
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Ausbau der Schieneninfrastruktur
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Einsatz emissionsfreier Busse fördern
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„Schülerverkehrslinien“ grundsätzlich strukturieren
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bedarfsgerechte und kleinräumige Angebote zur Flächenerschließung
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Rahmenbedingungen für autonome Mobilität schaffen
Radverkehr
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Rahmenbedingungen für Radverkehrsentwicklung verbessern
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Umsetzung in Planung befindlicher Maßnahmen unterstützen
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Sicherheit im Radverkehr verbessern
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Alltagsverkehr und Freizeitverkehr stärker kombinieren
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Umsetzung des „Regionales Radwegeinfrastrukturkonzept“
Multimodalität
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Verknüpfung der Verkehrsmittel verbessern
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Mobilstationen ausbauen
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Rahmenbedingungen für Nahmobilität/letzte Meile stärken
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multimodale Informationsmöglichkeiten stärken
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Sharing-Angebote unterstützen
Kommunikation und Netzwerke
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Kommunikation nachhaltiger Mobilität stärken
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Interessen für Infrastrukturentwicklungen stärken
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regionalen und kreisweiten Austausch fördern
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Überregionale Nutzbarkeit von Systemen verbessern
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Kommunikation bürgernäher und zielgruppenspezifisch gestalten
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Verwaltungsabläufe vereinfachen und beschleunigen
Im Integrierten Mobilitätskonzept für den Oberbergischen Kreis ab Seite 107 sind in sechs Handlungsfeldern 45 unterschiedliche Maßnahmen enthalten. Davon sind fünf als Startermaßnahmen direkt vom Kreistag beschlossen worden.
Motorisierter Individualverkehr (MIV)
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Carsharing Oberberg
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Dorfautos und ehrenamtliche Fahrdienste
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Beratungsstelle Elektromobilität
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Ladeinfrastruktur an kreiseigenen Liegenschaften
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Ausbau und Erhaltungsprogramm für das Kreisstraßennetz im Oberbergischen Kreis
Mobilität und Wirtschaft
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Anbindung von Gewerbestandorten für den Wirtschaftsverkehr
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Optimierung Logistik und Schwerlastverkehr
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Anbindung von Gewerbestandorte mit dem Umweltverbund
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Betriebliches Mobilitätsmanagement für Unternehmen und Gewerbestandorte
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Qualifizierung Güterumschlag Osberghausen
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Autonome Wirtschaftsverkehre und -abläufe
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
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Fortschreibung Nahverkehrsplan
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Weiterentwicklung Primärlinien und Hauptachsen im ÖPNV
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Schnellbusangebote im ÖPNV
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Nachfrageorientierte Angebotsentwicklung und Anpassung, Erweiterung und Reduzierung von Leistungen
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Verbesserung der Anbindung von Freizeitzielen und Orten der Daseinsvorsorge
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Entwicklung von ÖPNV-Beschleunigungsmaßnahmen
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Zukunftskonzept monti
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Ausbau Oberbergische Bahn zur S-Bahn
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Reaktivierungen Bahntrassen für den SPNV
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Umstellung der Busflotte der OVAG auf nachhaltig betriebene Busse
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Potenziale der Effizienz des ÖPNV im Schülerverkehr
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Pilotprojekt Schülerverkehr On-Demand
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Anpassung, Erweiterung oder Reduzierung der Bedienformen Linientaxi und Taxibus
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Alternative Angebote des Taxigewerbes im ÖPNV
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Weiterentwicklung und Qualifizierung des Bürgerbusangebotes in Oberberg
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Prüfung Entwicklung Nachtbusangebote
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Erprobung des Einsatzes von autonomen Fahrzeugen im ÖPNV
Radverkehr
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Touristische Radmobilität und Freizeitradfahren
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Einrichtung eines kreisweiten E-Bike-Verleihsystem
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Radwege entwickeln und qualifizieren
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Umsetzungsstrukturen schaffen
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Monitoring Radverkehr
Multimodalität
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Umsetzung Feinkonzept Mobilstationen
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Haltestellenentwicklung
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Park + Bike & Ride Angebote
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Weiterentwicklung OVAG-App zu multimodalem Auskunftssystem
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Digitales Verkehrszeichenkataster
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Anbindung des OBK an das Fernbusnetz
Kommunikation und Netzwerke
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Mobilitätsnetzwerk Oberberg
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Qualifizierung verwaltungsinterner Austauschformate
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Weiterentwicklung von Mitgliedschaften in mobilitätsfördernden Institutionen
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Weiterentwicklung kreiseigener und kommunaler Gesellschaften
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Kommunikation und zielgruppenspezifische Aktionen und Beratung
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Kombitickets und Marketing bei Freizeitverkehren
Haushaltsbefragung
3.628 Personen aus 1.792 zufällig ausgewählte Haushalte haben an der Befragung zum Mobilitätsverhalten im Frühjahr 2023 teilgenommen. Daraus ergeben sich aussagekräftige Ergebnisse für den Oberbergischen Kreis sowie für die Städte und Gemeinden.
Auswertung Modal Split (Anteil der einzelnen Verkehrsmittel am gesamten Verkehr):
- 70 % der Wege werden im Oberbergischen Kreis mit dem Auto durchgeführt.
- 8 % der Wege erfolgen mit Bus und Bahn.
- 21 % der Wege im Oberbergischen Kreis werden entweder zu Fuß (15 %) oder mit dem Fahrrad (6 %) zurückgelegt, circa 3 % entfallen dabei alleine auf Pedelecs/E-Bikes.
- Der Anteil des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) liegt vor allem in Gummersbach über dem Durchschnitt.
- Die Anteile des motorisierten Individualverkehrs (MIV) sind bei den Bewohnern von Reichshof und Waldbröl am höchsten.
Auswertung nach Städten und Gemeinden im Oberbergischen Kreis
Online-Beteiligung
1.264 Einträge mit Anregungen und Vorschlägen haben 405 Bürgerinnen und Bürger im Frühjahr 2023 über eine Online-Beteiligung in den Erarbeitungsprozess eingebracht.
Auszug aus den Anmerkungen:
- Autoverkehr:
Erhöhung Verkehrssicherheit, Geschwindigkeitsreduzierung - Bus- und Bahnverkehr:
Bessere Anbindung Nordkreis, Schnellbusse, Bus und Bahn soll häufiger fahren (vor allem abends) - LKW-Verkehr:
Heraushalten aus Wohngebieten und Ortskernen - Radverkehr:
Herstellung von Radwegen zwischen den Kommunen, Verbesserung Zustand Radwege, Errichtung von höherwertigen Abstellmöglichkeiten an Haltestellen, Verbesserung Verkehrssicherheit - Fußverkehr:
Fußverkehr und Parken (Ruhender Verkehr) gehören zu den Aufgabenfeldern der Städte und Gemeinden. Daher wurden die Online-Anmerkungen an die Kommunen weitergeleitet.
Karte mit Verortung der Anregungen und Vorschläge
Hinweis:
Anregungen, die das ganze Kreisgebiet betreffen, sind gesammelt in einem Punkt in der Nähe von Meinerzhagen (nordöstlich von Gummersbach) dargestellt.
Kontakt
Michael Tünker
Karlstr. 14-16
2.Obergeschoss, Raum: 204
51643 Gummersbach
Lydia Winter
Karlstr. 14-16
2.Obergeschoss, Raum: 214
51643 Gummersbach