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Pressemitteilung

Veröffentlichungsdatum: 2011-11-24

Personalentwicklung zur Fachkräftesicherung Teilnehmer der KIO-Spätschicht diskutierten über die zunehmende Bedeutung der Personalentwicklung in der mittelständischen Industrie.

KIO Spätschicht greift Zukunftsthema auf

Oberbergischer Kreis. Mitarbeiterkapazitäten „zum Fliegen“ zu bringen. Diesen Titel hatte sich Dr. Hans Marenbach, Referent des KIO Workshops für seinen Impulsvortrags ausgesucht. KIO steht für Kunststoff Initiative Oberberg KIO e.V., einem Netzwerk zur Wettbewerbsfähigkeit von Kunststoffverarbeitern und Partnerunternehmen im Oberbergischen. 20 Personalverantwortliche aus Unternehmen der Region haben an der Kio-Spätschicht teilgenommen, um sich über das Thema Personalentwicklung in der mittelständischen Industrie des Kreises auszutauschen. Es wird zum bedeutsamen Thema um Standorte zu sichern. Das stellte auch Wilfried Holberg von der Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises dar. Er bewertet das Thema Personalentwicklung als grundlegende Herausforderung der Zukunft für unseren Wirtschaftsstandort.

Dabei scheinen die Handlungsschwerpunkte auf der Hand zu liegen: Durch Mitarbeitermotivation zum Mitdenken, Mitentscheiden und Mitverantworten gelangen; Teams systematisch zum Erfolg führen und sicherstellen, dass man als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. In der Diskussion zeigte sich allerdings, dass die Praxis wesentlich anders aussieht. Nicht selten würde die Übernahme von Verantwortung schlicht abgelehnt und sei es, zur Organisation der betriebsinternen Weihnachtsfeier, wie ein Unternehmer berichtete.

Dr. Hans Marenbach riet zu dosiertem Vorgehen, wodurch die Mitarbeiter nicht überfordert würden. Als wichtige Grundlagen nannte der Wirtschaftsexperte: Quellen des Wissens im Unternehmen zu aktivieren, Beziehungen der Unternehmensdisziplinen zueinander herzustellen und Informationen durch intensive Kommunikation zu vermitteln.
Hierdurch könne es gelingen, dem erschreckenden Befund der Gallup-Studie 2009 entgegenzuwirken, wonach nur 12 % aller Mitarbeiter engagiert in ihren Unternehmen arbeiten, aber 88 % Dienst nach Vorschrift machten oder bereits innerlich gekündigt hätten.

 

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