Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2011-11-30
Kreis senkt Kreisumlagehebesatz "Bewährtes wird fortgesetzt", sagt Kreiskämmerer Klaus Grootens. Gemeinsam mit Landrat Jobi hat er den Entwurf des Haushaltsplans für 2012 präsentiert.
Landrat und Kreiskämmerer stellen Eckdaten des Haushaltes 2012 vor
Oberbergischer Kreis. Der Kreis rechnet im kommenden Jahr mit Ausgaben in Höhe von rund 296,4 Millionen Euro,- dem stehen Einnahmen in Höhe von rund 292,2 Millionen Euro gegenüber. Um das daraus resultierende Defizit in Höhe von 4,2 Millionen Euro auszugleichen, entnimmt der Kreis wie im Vorjahr die fehlenden Mittel der allgemeinen Rücklage. Folglich schreitet der Eigenkapitalverzehr beim Oberbergischen Kreis weiter voran. Innerhalb von nur vier Jahren wird der Kreis damit bedenkliche 35,9 Millionen Euro, dies entspricht 65,75 Prozent des Eigenkapitals, unwiderruflich verbraucht haben.
Ursächlich für den für das Jahr 2012 geplanten Eigenkapitalverzehr ist die vorgesehene Reduzierung des Kreisumlagehebesatzes. Dieser wird nach den Plänen der Kreisverwaltung im kommenden Jahr von 45,38 Prozent auf 44,3 Prozent gesenkt. Für die Folgejahre ist eine weitere kontinuierliche Senkung geplant.
Die Senkung des Hebesatzes auf 44,3 Prozent hat zur Folge, dass die Belastung der kreisangehörigen Kommunen auf eine Steigerung der Zahllast in Höhe von insgesamt rd. 5,5 Mio. Euro begrenzt werden kann. Diesen Betrag müssen die Kommunen im kommenden Jahr folglich „mehr“ an den Oberbergischen Kreis abführen. Allerdings stellt sich auch die Einnahmesituation der Kommunen aufgrund gestiegener Steuereinnahmen in diesem und voraussichtlich auch im kommenden Jahr deutlich besser dar als in den Jahren 2009 und 2010. Im Ergebnis kommen die Mehreinnahmen damit gleichermaßen Kreis und Kommunen zugute.