Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-19
Kreis warnt vor Gefahr durch Drogen im Straßenverkehr Die Zahl der registrierten Drogenfahrten im Kreis ist im vergangenen Jahr angestiegen.
Mehr Fahrten unter Drogeneinfluss festgestellt
Oberbergischer Kreis. Polizei und Straßenverkehrsamt des Oberbergischen Kreises haben im letzten Jahr mehr Autofahrer registriert, die unter Drogeneinfluss unterwegs waren. 2010 hatte die Polizei 113 Drogenfahrten im Oberbergischen festgestellt, im vergangenen Jahr waren es 143. „Sicherlich haben auch verbesserte Kontrollverfahren dazu geführt, mehr Drogenkonsumenten zu überführen. Unsere Polizeibeamtinnen und -beamten sind in den letzten Jahren speziell darauf geschult worden, Drogenkonsum zu erkennen und auch der Einsatz von Drogenschnelltests ist erfolgreich. Die gestiegene Zahl überführter Verkehrsteilnehmer bedeutet also nicht zwingend, dass sich mehr Drogenkonsumenten hinters Steuer gesetzt haben. Dennoch müssen wir von einem hohen Dunkelfeld der Fahrten unter Rauschmitteleinfluss ausgehen“, sagt Landrat Hagen Jobi, Chef der Polizeibehörde Oberberg.
Den Anstieg der registrierten Drogenfahrten nehmen Straßenverkehrsamt und Polizei zum Anlass, verstärkt auf das steigende Unfallrisiko und auf die Folgen für überführte Fahrer hinzuweisen. Drogen im Straßenverkehr schränken das Fahrvermögen drastisch ein. Zusätzlich erhöhen sie die Risikobereitschaft.
„Verkehrsteilnehmer, die im Drogenrausch fahren, sind sich der Konsequenzen einfach nicht bewusst“, sagt Ulrich Stahl, Leiter des Straßenverkehrsamtes.