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Die Entwicklung der Leppedeponie, von der Müllkippe hin zu einem Innovationszentrum für nachhaltiges, zukunftsweisendes Ressourcen Management, skizzierte die Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV), Monika Lichtinghagen-Wirths. „Genauer betrachtet sind in den Key-Funktionen Frauen in der Verantwortung“, sagt Lichtinghagen-Wirths. „Ein wesentlicher Motivationsfaktor aller Beteiligten an diesem Mamutprojekt war aber auch der Wunsch, junge Menschen an das Thema heran zu führen und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen,“ betont die BAV Chefin.
EU Kommissarin Drake zeigte sich beeindruckt und bat um weiterreichende Informationen. „In meiner Maltesischen Heimatregion diskutieren wir gerade über die Nachsorge einer Deponie. Ich freue mich hier beim Netzwerken auf ein hochinteressantes Projekt gestoßen zu sein und erhoffe mir eine Kooperation mit Monika Lichtinghagen-Wirths,“ sagt Drake.
„Das ist lebendiges Netzwerken“, freut sich Brigitte Quercia Naumann, Botschafterin für weibliche Unternehmensgründung.
„Qualifizierte gelebte Netzwerke sind zukünftige Standortfaktoren. Sie stärken Oberberg und sind bei der Entscheidung von Menschen wie auch von Unternehmen, Oberberg als Standort zu wählen, hilfreich,“ sagt auch Landrat Hagen Jobi und betont die Bedeutung von effektiver Zusammenarbeit.
Benno Wendeler, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln, weist auf den Mehrwert von erfahrenen Mentoren des Unternehmertums hin - gerade im Hinblick auf die doch gestiegenen Anforderungen an Investitionspläne im Zuge von Basel III. (Basel III beinhaltet Empfehlungen, die die Finanzwelt stabiler machen sollen.) „Hier wird es gerade für die Unternehmensgründung doch schwieriger“, so Wendeler. Auch ein Grund dafür, dass die Kreissparkasse als Sponsor der Veranstaltung gewonnen werden konnte. „Wir haben viel Potential in der Region, das es zu fördern und zu bestärken gilt“, sind sich der Landrat und Regionaldirektor Wendeler einig.