Rückblick auf den 25.04.2012, um 03:01 Uhr: Notruf – Feuerwehr – Rettungsdienst
In der „heißen Phase“ des Umzuges, als der erste Notruf ordnungsgemäß am neuen Arbeitsplatz der Kreisleitstelle im Notfallzentrum aufläuft und das System sichergestellt ist, atmen die Mitarbeiter der Kreisleitstelle auf. Auch Ihnen macht diese Sicherheit, die durch die Leitstelle des Oberbergischen Kreises jedem Anrufer in Not garantiert wird, ein sehr gutes Gefühl.
Aus den übrigen Kommunen wurden Rückrufe aus Krankenhäusern, Altenheimen und Betrieben mit Nachtarbeit angefordert. Alle wurden erfolgreich angenommen. Die Notrufnummer ist sicher.
In der Kreisleitstelle laufen täglich durchschnittlich zweihundertfünfzig Notrufe für den gesamten Oberbergischen Kreis und die umliegenden Gemeinden, auch aus Nachbarkreisen, auf. Somit ist die Kreisleitstelle für über 300 000 Menschen im Notfall zuständig.
Neben den Notrufen für Feuerwehr und Rettungsdienst erreichen Hilfeersuchen jeglicher Art die feuerwehrtechnischen Beamten der Leitstelle. Dabei sind ca. 180 Brandmeldeanlagen in besonderen, brandgefährdeten Objekten direkt mit der Kreisleitstelle verbunden, ebenso wie Notruftelefone in Aufzuganlagen und der Anrufbeantworter des tierärztlichen Notdienstes. Faxanlagen und Internet verbinden mit Behörden, wie beispielsweise der Polizei, der Bezirksregierung oder dem Innenministerium für besondere Großschadenslagen.
Die Kreisleitstelle soll für die Dauer von drei Monaten im Notfallzentrum bleiben. In dieser Zeit werden die Räumlichkeiten der Leitstelle technisch und räumlich wieder auf den neusten Stand gebracht, dann findet der Rückumzug statt.