Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2012-06-05
Netzwerk fördert berufliche Perspektiven für Migrantinnen Die beruflichen Chancen von Migrantinnen mit qualifizierten Bildungsabschlüssen wird gezielt gefördert. Dafür setzt sich ein Netzwerk im Oberbergischen Kreis ein.
Oberbergischer Kreis. Im Rahmen des KOMM-IN Projektes 2012 hat sich ein Netzwerk aus Arbeitsagentur, Jobcenter, Caritas und Kreisvolkshochschule zusammengeschlossen. Es will die Potentiale von neu eingereisten Migrantinnen mit qualifizierten Bildungsabschlüssen gezielt fördern. Elena Lazaridou, vom Institut für soziale Innovation in Solingen, begleitet das Projekt.
Die Beraterinnen und Berater, die im Netzwerk aktiv sind, haben sich mit 15 Migrantinnen aus 12 Ländern jetzt zu einem zweitägigen Workshop getroffen. Dabei wurde deutlich, dass es trotz überwiegend akademischer Ausbildung für die hochmotivierten Frauen nicht so einfach ist, in der Region einen angemessenen Arbeitsplatz zu finden.
Es gibt inzwischen das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz zur Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse, aber „der Weg über das Anerkennungsverfahren bis zu einer entsprechenden Arbeitsstelle ist immer noch lang und steinig, da ist eine lange Ausdauer und eine gute Begleitung notwendig“, sagt Marianne Dünn, Fachbereichsleiterin der Kreisvolkshochschule.