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Pressemitteilung

Veröffentlichungsdatum: 2012-08-24

Landrat verabschiedet oberbergische Delegation der Paralympics In der Vorfreude auf die paralympischen Spiele in London (29.08. bis 09. September 2012) hat Landrat Hagen Jobi die oberbergische Delegation dorthin verabschiedet. Mit mehr als 4200 Sportlerinnen...

Reise zum zweitgrößten Sportereignis der Welt

Oberbergischer Kreis. Landrat Hagen Jobi hat die oberbergische Delegation der Paralympics verabschiedet. Er wünschte der Abordnung viel Glück und Erfolg in London. Der Landrat ist davon überzeugt, dass "der Behindertensport durch dieses sportliche Großereignis stärkere öffentliche Aufmerksamkeit erfährt!" Das sei wichtiger, als die großen sportlichen Erfolge einzelner Teilnehmer, sagt der Landrat.

Zu der oberbergischen Abordnung zählt beispielsweise der Bergneustädter Friedhelm Julius Beucher, der in seiner Eigenschaft als Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) die Paralympics unterstützt. Auch der gebürtige Nümbrechter Rainer Schmidt (Botschafter für Fairplay) fährt nach sieben erfolgreichen Teilnahmen als Tischtennisspieler, in diesem Jahr als Moderator des „Deutschen Hauses Paralympics“ zu den Spielen. Der Bergneustädter Kevin Müller gehört dem Presseteam des DBS an. Er wird über die Wettkämpfe in den Disziplinen Judo, Fechten und Tischtennis berichten. Der Steuerprüfer Heinz Thönes aus Wiehl reist als Revisor des DBS nach London, begleitet von Michaela Engelmeier-Heite, der Vizepräsidentin des deutschen Judobundes. Mit Segler Heiko Kröger ist ein ehemaliger Waldbröler als Athlet bei den paralympischen Spielen aktiv.

Weil in diesem Jahr keine oberbergischen Athleten am Wettkampf teilnehmen, ruhen die Hoffnungen auf dem Nachwuchs, der unter anderem aus der Hugo-Kükelhaus-Schule in Wiehl-Oberbantenberg kommt. Die Wiehler Förderschule ist diesjähriger Sieger im Rollstuhlbasketball bei Jugend trainiert für Paralympics. Monika Güdelhöfer, Lehrerin an der Förderschule, wird mit 10 oberbergischen Schülerinnen und Schülern für einen Tag nach London reisen, um die Spiele zu besuchen. 

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