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Pressemitteilung

Veröffentlichungsdatum: 2012-10-12

Erstes Runder Tischgespräch zum Thema Qualitätssiegel für Krankenhäuser und Rehaeinrichtungen Vertreter aller Krankenhäuser, Kliniken und Akut Rehaeinrichtungen des Oberbergischen Kreises haben an dem Runden Tisch zum Thema „Qualitätssiegel für Krankenhäuser“ teilgenommen.

Oberbergischer Kreis. Oberbergischer Kreis. „Es freut mich sehr, dass alle Krankenhäuser, Kliniken und Akut Rehaeinrichtungen des Oberbergischen Kreises unser Angebot für eine Teilnahme am „Qualitätssiegel für Krankenhäuser“ angenommen haben und sich an dieser wichtigen Strategie des „mre-netz regio rhein ahr“ zur Eindämmung von Multiresistenten Erregern beteiligen.“ resümiert Dr. Bauer, Amtsleiter des Gesundheitsamtes Oberberg.

Im Rahmen eines ersten „Runden Tischgespräches“ im Gesundheitsamt fand eine Veranstaltung zur Einführung eines Qualitätssiegels für Krankenhäuser und Rehaeinrichtungen statt, welches an das bereits etablierte euPrevent MRSA EMR Siegel anlehnt und für schätzungsweise 10 Millionen Bundesbürger gleiche Rahmenbedingungen im Umgang mit stationär erworbenen multiresistenten Erregern bietet.

„Ob Patienten in Münster oder in Waldbröl stationär behandelt werden, hinsichtlich des Umgangs zur Vermeidung oder Reduktion von Multiresistenten Erregern werden durch das Qualitätssiegel gleiche Rahmenbedingungen geschaffen und ein standardisierter Umgang gewährleistet.“ so Frau Gisela Hück, Leiterin der Abteilung für Infektionsschutz und Umwelthygiene.

Multiresistente Erreger beschäftigen die Verantwortlichen im Gesundheitswesen seit Jahren, ohne dass von einer kontrollierten Situation gesprochen werden könnte. Dabei sind die Erreger, deren Übertragungswege und Auswirkungen auf immungeschwächte Patienten bekannt. Das Qualitätssiegel soll helfen, neue Impulse in der Bekämpfung zu erhalten, die Vernetzung zu verbessern und Kommunikation mit allen Akteuren zu optimieren.

Als Referentin führte Frau Claudia Rösing, Netzwerkkoordinatorin des MRE Netzwerkes in das Thema ein und informierte alle anwesenden Geschäftsführer, Ärztlichen Leiter, Hygienebeauftragten Ärzte und Hygienefachkräfte über die Rahmenbedingungen und das Ziel des Qualitätszirkels.

"Werden in den Einrichtungen Qualitätsstandards umgesetzt, sind wir auf einem guten Weg, den Bürger vor im Krankenhaus erworbenen Infektionen besser zu schützen.“ Wesentlicher Bestandteil des neuen Krankenhaussiegels ist die Schulung von Mitarbeitern, die Teilnahme an Netzwerkveranstaltungen und qualifizierte personelle Voraussetzungen im Bereich Hygiene und Infektionsprävention.
 

 

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