Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-09
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Veröffentlichungsdatum: 2013-10-09
Im Oberbergischen Kreis werden derzeit rund 250 Heroinabhängige mit Methadon oder einem anderen Ersatzmittel behandelt. Die Therapie erfolgt meistens über Jahre hinweg, um gute Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Heroinabhängige überleben kann und in die Gesellschaft zurückfindet. Ohne diese Behandlungsform könnten viele der Behandelten nicht sozial eingegliedert werden. Sie würden verelenden oder sogar sterben.
Seit 1993 besteht die Möglichkeit für Substitutionsbehandlungen. Grundlage dafür waren die guten Ergebnisse eines Modellversuchs in Nordrhein-Westfalen, von 1988 bis 1992. Ein Jahr später wurden gesetzliche Voraussetzungen für diese Behandlung geschaffen. Die Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten. Die Zahl der sogenannten „Drogentoten“ geht seitdem zunehmend zurück.
Der Arbeitskreis Drogenhilfe im Oberbergischen Kreis besteht unter anderem aus niedergelassenen Ärzten, Beratungsstellen der Suchthilfe, Klinik Marienheide.