Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2014-06-30
"Ein Hospiz ist mehr als eine Einrichtung zum Sterben" Hochkarätiger Besuch beim 3. Hospiz- und Palliativtag: Der ehemalige Bundesminister Franz Müntefering beeindruckte die rund 100 Zuhörer mit einem bewegenden Vortrag über die Achtung vor dem...
Oberbergischer Kreis. Den Initiatoren um Horst Fasel von der Ehrenamtsinitiative Weitblick des Oberbergischen Kreises, den ambulanten Hospizdienst Wiehl und Nümbrecht, die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik und die Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung ist ein echter Glücksgriff gelungen: Mit dem ehemaligen Bundesminister Franz Müntefering kam ein prominenter Gast zum 3. Hospiz- und Palliativtag nach Nümbrecht, der die rund 100 Zuhörer mit seinen Gedanken zur Hospizbewegung begeisterte. Als Sterbehäuser seien Hospize früher bezeichnet worden. „Es war das Bild vorherrschend, dass die Menschen lebend ins Hospiz kommen und es zur Beerdigung wieder verlassen“, sagt Franz Müntefering. Diese abschätzige Sichtweise habe sich inzwischen ein Stück weit geändert. Denn ein Hospiz sei viel mehr als eine Einrichtung zum Sterben und der Hospizgedanke nicht an ein Haus gebunden. „Wir begreifen langsam, dass das Sterben eine Lebensphase ist. Und wir brauchen die Hospizbewegung, die dafür sorgt, dass Menschen in Würde begleitet werden“, betont der langjährige Politiker und ehemalige Bundesminister.