Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-27
Bombenfund in Köln: Oberberg hat bei der Evakuierung geholfen Kreisdirektor Jochen Hagt bedankt sich bei den oberbergischen Helferinnen und Helfern für ihren hervorragenden Einsatz bei der größten Evakuierung in Köln seit dem Zweiten Weltkrieg
Oberbergischer Kreis. Mit einer Mannschaft aus 28 Helferinnen und Helfern hat der Oberbergische Kreis die Großaktion zur Bombenentschärfung in Köln unterstützt. Für die Stadt Köln war es die größte Evakuierung seit dem Zweiten Weltkrieg. Rund 20.000 Menschen mussten ihre Wohnungen in den Stadtteilen Riehl und Mülheim verlassen, weil eine 20 Zentner schwere Fliegerbombe entschärft wurde.
Die Bezirksregierung Köln hatte einen sogenannten Personentransportzug (PTZ) beim Oberbergischen Kreis angefordert. Zu diesem Team gehörten der Leitende Notarzt Dr. Björn Kentemich und zwei Mitarbeiter der Leitstelle in Marienheide-Kotthausen, sowie Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und des Malteser Hilfsdienstes (MHD). Ihr Einsatzort war am Riehler Gürtel in Köln. Das oberbergische Einsatzteam hatte die Aktion zur Bombenentschärfung den ganzen Tag über begleitet und bis zum Abend unterstützt. Zahlreiche Patientinnen und Patienten, größtenteils liegend, sind zunächst in Betreuungsstellen sowie in Krankenhäuser im Stadtgebiet und nach der erfolgreichen Entschärfung wieder zurück in ihre Wohnungen transportiert worden.