Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-09
Kreis bot Forum über Strategien in der sozialen Wohnraumförderung Wie lassen sich die Herausforderungen im Bereich des sozialen Wohnungsbaus meistern, die sich durch die demografische Entwicklung und die gestiegene Anzahl von Zugewanderten ergeben? Antworten...
Oberbergischer Kreis. Mit der Veranstaltung "Mehr Wohnraum für Flüchtlinge - neue Strategien - neue Wege" hat der Oberbergische Kreis nicht nur Fachpubliklum sondern auch Bürgerinnen und Bürger erreicht. "Wir wollten einen Überblick über den aktuellen Stand und die Fördermöglichkeiten von Wohnraum geben, denn in den kommenden Jahren sind erhebliche wohnungswirtschaftliche Investitionen erforderlich", sagt Landrat Jochen Hagt. "Die deutlich gestiegene Anzahl von Zugewanderten stellt eine große Herausforderung dar. Zur Integration dieser Menschen ist geeigneter, bezahlbarer Wohnraum schnell und flexibel bereitzustellen."
Hinsichtlich des Wohnungsbestands und des -bedarfs im Oberbergischen Kreis wurde deutlich:
Die Zahl der verfügbaren geförderten Wohnungen ist hier in den letzten 5 Jahren von 9.133 auf 6.239 (Stand Dezember 2014) gesunken. Für diejenigen Einwohner Oberbergs, die auf preiswerten Wohnraum angewiesen sind, fehlt das entsprechende Angebot.
"Gleichzeitig gibt es Stadtquartiere mit Leerständen und erneuerungs- bzw. sanierungsbedürftigen Wohnungsbeständen. Ziel ist die Schaffung eines bezahlbaren und breit gefächerten Wohnungsangebots und eines attraktiven Wohnumfelds in sozial stabilen Quartieren", sagt der leitende Kreisbaudirektor des Oberbergischen Kreises, Uwe Stranz.