Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-18
Empfehlungen für schwermetallbelastete Hausgärten: Kreis gibt Merkblatt heraus Von den Schwermetallen im Boden geht keine akute Gefahr für die Bewohnerinnen und Bewohner aus. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten jedoch folgende Hinweise für die Nutzung betroffener...
Oberbergischer Kreis. Das Umweltamt des Oberbergischen Kreises hat Anfang der 1990er Jahre nach Untersuchungen festgestellt und mitgeteilt, dass in den Auenböden der Talniederungen in „Engelskirchen-Loope-Ehreshoven“ und „Heidberg-Wildbergerhütte“ zum Teil erhebliche Anreicherungen der Schwermetalle Cadmium, Blei, Zink und Quecksilber bestehen. Diese treten teilweise naturbedingt auf, sind aber wohl auch auf menschliche Tätigkeiten im Rahmen des Buntmetallbergbaus zurückzuführen.
Neue Untersuchungen mit aktuellen wissenschaftlichen Methoden haben ergeben, dass die Situation der 1990er Jahre noch immer Bestand hat. Das bedeutet auch, dass von den Schwermetallen im Boden weiterhin keine akute Gefahr für die Bewohner ausgeht. Dennoch ist es unbedingt ratsam, gewisse Verhaltensregeln zu beachten.