Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-06
Notunterkunft für Flüchtlinge in Engelskirchen-Ründeroth wurde aufgelöst Der Oberbergische Kreis hat das Gebäude der Grundschule Ründeroth an die Gemeinde Engelskirchen zurückgegeben. Die Notunterkunft in Nümbrecht-Bierenbachtal folgt zum 30. September 2016
Oberbergischer Kreis. Nach rund sechs Monaten hat der Oberbergische Kreis der Gemeinde Engelskirchen als Vermieterin das Gebäude der Hauptschule Ründeroth in den vergangenen Tagen geräumt und gereinigt zurück gegeben. Der Mietvertrag zwischen dem Oberbergischen Kreis und der Gemeinde Engelskirchen wurde damit nach Zeitablauf beendet. Die Gemeinde Engelskirchen besitzt jetzt wieder die volle Verfügungsmöglichkeit über die Liegenschaft. „Ein Herzliches Dankeschön für die Unterstützung“, sagt Klaus Grootens, der Allgemeine Vertreter des Landrates in Richtung der Gemeinde Engelskirchen.
Hintergrund der Anmietung waren Amtshilfeverfügungen des Landes NRW. Diese hatten den Oberbergischen Kreis in den Monaten September und Oktober 2015 in großer Zahl erreicht. Danach wurde der Oberbergische Kreis von der Bezirksregierung Köln aufgefordert, für insgesamt mehr als 900 Flüchtlinge Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. So entstanden in den drauffolgenden Wochen Notunterkünfte in Marienheide-Stülinghausen, Engelskirchen-Ründeroth, Wiehl-Bomig und Nümbrecht-Bierenbachtal in der Trägerschaft des Oberbergischen Kreises. Geeignete Unterkünfte wurden in enger und guter Kooperation mit den Eigentümern und Kommunen gefunden.