Freude über Förderzusage (v.l.): Werner Barlog, BARLOG plastics GmbH, Rüdiger Dzuban, ONI Wärmetrafo GmbH, Kreisdirektor Jochen Hagt, Dr. Hans Marenbach, Pflitsch GmbH&Co.KG und Vorsitzender KIO e.V. (Foto: OBK)
Ziel des Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist es, durch die Einrichtung einer Cluster-Suchmaschine für das Netzwerk- und Clustermanagement und die beteiligten Unternehmen eine Grundlage zu schaffen, um ihr gegenseitiges Wissen über die Kompetenzprofile und damit auch die Region zu vertiefen. Ziel ist, dass die Unternehmen Nutzen aus den Daten ziehen, um letztlich ihren Umsatz zu steigern.
„Mit der Entwicklung eines Clusterbusinessmanager soll das nachhaltige Wissensmanagement im Kunststoffcluster KIO organisiert werden“, erklärt Landrat Hagen Jobi. „Hiermit könnte eine der großen Hürden für eine kontinuierliche, informative Wertschöpfung der im Cluster beteiligten Unternehmen abgebaut werden.“ Es wird möglich, alle Unternehmen des Clusters oder Netzwerkes der Region „suchbar“ zu machen.
Technisch werden die Daten in einem webfähigen System zusammengefasst. Eine Aktualisierung der Stammdaten erfolgt über Schnittstellen, indem zum Beispiel die Homepages der Unternehmen automatisiert und regelmäßig ausgelesen und Veränderungen hinterlegt werden. Basierend auf diesen Daten wird eine Suchmaschine aufgebaut. Somit können sich nicht nur die Unternehmen der Kunststoffbranche untereinander besser finden, sondern auch von potenziellen Auftraggebern besser gefunden werden.