Sozialdezernent Dr. Jorg Nürmberger (l.) sowie Projektstandortpatin Karin Keller und Bürgermeister Rüdiger Gennies (v.r.) wünschen den Standortlotsinnen (v.l.) Heike Prößler, Stephanie Wogatzke, Rita Pack und Christa Morgenstern viel Erfolg in Reichshof. (Foto: privat)
„Unsere Aufgabe ist es, die richtigen Leute zusammenzubringen“, erläuterte Standortlotsin Stephanie Wogatzke. Auch Reichshofs Bürgermeister Rüdiger Gennies freut sich über das neue Projekt: „Ich kann mir aktuell schon einige erste Ansatzpunkte zum Beispiel im Tourismusbereich, als Paten für ein Wanderwegenetz oder bei der Unterstützung im Tourismusbüro, beim Bürgerbus, im Kulturbereich (Kunstkabinett) oder bei der Hilfe für Alte Menschen vorstellen.“ Auch die Lotsinnen haben schon Ideen für mögliche Einsatzfelder: so werden beispielsweise Freizeitangebote für Behinderte, von Lotsin Rita Pack favorisiert.
„Zunächst wollen wir den Standrot in der Gemeinde Reichshof nach potenziellen Kooperationspartnern in Einrichtungen und vorhandene Aktivitäten sichten sowie Kontakte zu bestehenden Initiativen und Vereinen knüpfen, um dann auf gutem Fundament den Stützpunkt mit regelmäßigen Sprechzeiten für Interessierte Freiwillige zu eröffnen“, sagte Christa Morgenstern.
Mit dem Projekt „Weitblick“, Freiwilligendienste aller Generationen im Oberbergischen Kreis, soll ein Netz von Stützpunkten, an denen Freiwillige ihre Dienste anbieten, künftig den Oberbergischen Kreis überspannen. Neben der Erhebung der bestehenden Angebote im Kreis, werden in allen 13 Kommunen Freiwilligen-Stützpunkte geschaffen. „Unter www.gemeinsam-in-oberberg.de wird für die künftigen Standortlotsen ein interner Bereich eingerichtet, in dem Adressen, Einsatzfelder und Nachfragen immer aktuell gehalten werden können“, erklärte Birgit Steuer, die das Projekt für die Kreisverwaltung und das Familienbündnis betreut.