Wollen Schülern helfen (v.l.): Stefan Krause, Geschäftsführer Arbeitsagentur, Esther Herrmann für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Christiane Andrich, Landrat Hagen Jobi, Schulrätin Ulla Barth und Spediteur Peter Peisker.
(Foto: OBK)
Die Botschaft lautete: „Du kannst mehr, als du bislang weißt. Finde heraus, was dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum.“ Rund 500 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Kreisgebiet sind dieser Aufforderung in einen Erlebnisparcours gefolgt, der in einer großen Halle der Spedition Peisker aufgebaut war. Sehr handlungsorientiert und mit viel Tempo ging es durch sechs Stationen: vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Je nach Wahl von Aufgabe und Lösungsweg vergaben die „Reisebegleiter“ verschiedene Stärkepunkte. Im Auswertungsbereich erfuhren die Jugendlichen welche Tätigkeiten und Berufsfelder zu ihren Fähigkeiten passen. So wurden gerade Jugendliche mit schlechteren Startchancen frühzeitig motiviert und unterstützt, verschiedene Wahlmöglichkeiten ihre berufliche und persönliche Zukunft zu erkennen.
„Es wird immer wichtiger, das Schülerinnen und Schüler einen realistischen Eindruck von dem erhalten, was nach der Schule auf sie zukommt. Sie müssen ein Gefühl dafür entwickeln, welche Herausforderungen mit dem Erwachsenwerden verbunden sind“, begründete Landrat Jobi seine Unterstützung für das Projekt.
Die immer komplexer werdende Arbeitswelt stellt immer größere Anforderungen an die Qualifikationen der Jugendlichen. Das gilt für das Oberbergische in besonderem Maße, da Oberberg ein innovativer, technikorientierter Wirtschaftsstandort ist. Umso mehr bedarf es gut ausgebildeter Fachkräfte.