Diskutierten über die Zukunft der Bildung in Oberberg (v.l.):
Landrat Hagen Jobi, Wolfgang Saupp, Schulleiter des Berufskollegs Oberberg Dieringhausen, Michael Jaeger, Schulleiter Gesamtschule Derschlag, Gertrud Bergkemper-Marks, Abteilungsleitung Schule bei der Bezirksregierung Köln, Hartmut Steiner, Sprecher der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Oberberg, Michael Jüch, Wirtschaftsjunioren und Radio Berg-Moderator Bastian Wirths
(Foto: OBK)
Schwerpunktthemen sind „Frühkindliche Bildung“, MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) und „Übergang Schule / Beruf / Studium“
In Bildungsforen zu den bereits festgelegten Handlungsschwerpunkten des Bildungsnetzwerkes hatten die Gäste dann anschließend Gelegenheit ihre eigenen Gedanken und Anliegen aktiv in die Netzwerkarbeit einzubringen. Hiervon machten sie auch rege Gebrauch.
Im Bildungsforum "Frühkindliche Bildung" wurde intensiv über ein gemeinsames Bildungsverständnis und Chancengleichheit diskutiert. Die Experten betonen, dass bestehende Kooperationen zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen optimiert und weiter ausgebaut werden müssen und dies insbesondere im Bereich Sprachförderung.
"So früh wie möglich anfangen", darin sind sich Werner Barlog, stellvertretender Vorsitzender der Kunststoff Initiative Oberberg e.V. und Unternehmer, Kerstin Groß, Leiterin des Luise-Albertz-Kindergarten AWO Morsbach und Manfred Stern, Fachhochschule Köln Campus Gummersbach, einig, wenn es darum geht, bei Kindern Wissenschaft und Technik anfassbar und spannend zu machen. Neugierde und Begeisterung an Naturwissenschaft und Technik sollen früh entdeckt werden, damit die Energie der eingesetzten Mittel zur MINT-Förderung in der Sekundarstufe I nicht wirkungslos verpufft.