Gerührt folgte Elisabeth Witsch den Dankesreden (Foto: OBK)
Die gebürtige Overatherin hat in Köln studiert und unterrichtete ab 1975 kaufmännische Fächer und Mathematik. Nach ihrem Referendariat, das sie in Köln absolvierte, kam sie 1975 nach Gummersbach. 23 Jahre später übernahm Elisabeth Witsch die Schulleiter-Position von Werner Dietrich, dem heutigen Vorsitzenden des Fördervereins.
„Mit Elisabeth Witsch geht eine Ära zu Ende“, sagte Landrat Hagen Jobi. Der Kreis als Schulträger, habe immer gerne mit ihr zusammen gearbeitet.
Die heute 62-Jährige besitze eine besondere Gabe zu kommunizieren, „auf angenehme und konstruktive Art“, wie der Landrat betonte. Elisabeth Witsch habe sich stets den aktuellen Herausforderungen gestellt, „mit Gestaltungskraft, Gelassenheit und Beharrlichkeit.“
Das „BKO Am Hepel“ präsentiere sich heute als eine berufsbildende Schule mit einem attraktiven und differenzierten Bildungsangebot, das sich an den Bedarfen der Region und der Struktur unserer Wirtschaft immer wieder neu ausrichtet und weiterentwickelt. „Der für das nächste Schuljahr neueingerichtete Bildungsgang mit der Doppelqualifikation „Fremdsprachenassistent und Fachhochschulreife“ und auch Ihre ambitionierten Überlegungen für ein Wirtschaftsgymnasium sind hierfür 2 ganz aktuelle und sehr gute Beispiele“, sagte Landrat Hagen Jobi.
Unter Leitung von Elisabeth Witsch präsentiere sich die Schule als Einrichtung, die eine umfassende Bildung vermittelt, die Fach- Methoden- und Sozialkompetenz als gleichberechtigte Ausprägungen der Handlungskompetenzen versteht und jeden Einzelnen ganzheitlich und individuell fördern möchte. Jugendsozialarbeit als fester Bestandteil des Schulangebotes, Qualifizierungsangebote, Klassenfahrten, Schüleraustausch, gemeinsames soziales Engagement für Afrika, Kunstausstellungen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen politischen Themen - dies alles trage Witschs Handschrift. Zum Abschied überreichte Jobi einen Wanderführer für die Bergische Region. „Damit Sie uns im Ruhestand nicht ganz verloren gehen.“