Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2010-09-13
13.09.2010: Neue Heimat für ausländische Mitbürger im Oberbergischen Landrat Hagen Jobi hat "neuen" Oberbergerinnen und Oberbergern Einbürgerungsurkunden überreicht und dabei mit einer persönlichen Begrüßung diese Einbürgerungen gewürdigt.
Landrat würdigt Einbürgerung mit persönlicher Begrüßung
Oberbergischer Kreis. Landrat Hagen Jobi öffnet die Tür zum großen Saal im Untergeschoss des Kreishauses. Fahnen schmücken den hellen Raum und begrüßen die „neuen“ Oberbergerinnen und Oberberger. Der Landrat wird ihnen gleich ihre Einbürgerungsurkunden überreichen. Ein wenig aufgeregt und feierlich geht es zu. Familien, Ehepaare und junge Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten finden sich ein, nehmen Platz und schauen erwartungsvoll zum Rednerpult.
Die Schreibweise und die Aussprache der fremd klingenden Namen sind kein Hindernis. „Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennt“, zitiert Landrat Hagen Jobi einen unbekannten Verfasser.
„Der Zuzug von Menschen auch anderer Nationalitäten ist für die Zukunft unserer Region wichtig. Wir brauchen ihre Kenntnisse als Fachkräfte, als Kapazitäten, die sie zum Teil ja schon seit Jahren einbringen.“
Da ist der chinesische Ingenieur, der an der FH-Gummersbach studiert hat und im Oberbergischen beruflich und privat Fuß gefasst hat. Eine Familie aus Sri Lanka freut sich auf eine gemeinsame Zukunft in der Region. Der 19-jährige Tolga Atas ist hier „zu Hause“ wie er sagt. „Ich bin im Oberbergischen geboren, in Marienheide aufgewachsen und fühle mich als Oberberger.“
Das möchte er mit dem Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit nun dokumentieren.