v.l.n.r. Elke Neuburg; OASe Wiehl; Patricia Bäumer-Aiello, Standortpatin; Werner Becker-Blonigen, Bürgermeister; Ursula Haas, Standortlotsin; Dr. Jorg Nürmberger, Sozialdezernent; Angela Nikola, Gerhard Torkler, Ute Kirchner, Standortlotsen (Foto: OBK)
Die Arbeit zur Anleitung von Ehrenamt ist anspruchsvoll, bekräftigt Wiehls Bürgermeister, Werner Becker-Blonigen. Diejenigen, die sich engagieren wollen, müssten entsprechend geführt werden. Umso zufriedener zeigt sich der Bürgermeister, dass in Wiehl-Bielstein ein starker Standort „an zentraler Anlaufstelle“ dafür zur Verfügung steht.
Er begrüßt einmal mehr ehrenamtliches Engagement, „das aber hauptamtliche Strukturen nicht ersetzen soll.“ Vielmehr gehe es bei dem Weitblick-Stützpunkt „um Ehrenamt, als gesellschaftliches Miteinander, ohne (finanzielle) Entlohnung zu erwarten. Wertschätzung und Lob gehören allerdings dazu“, mahnt Becker-Blonigen an. Auch er freut sich, „dass wir diese Initiative hier installieren durften“ und bedankt sich für das Engagement des Kreises.
„Menschen zu helfen“ – das hat den Standortlotsen Gerhard Torkler motiviert. Der Reichshofer lebt erst seit einigen Wochen in Wiehl und hat sich mit dem Umzug entschlossen, soziales Engagent weiterzuleben. Ursula Haas ist Übungsleiterin und hofft insbesondere für Jugendliche aktiv zu werden. Unterstützt wird sie dabei auch von Angela Nikola. Ute Kirchner will ihre vielfältigen Kontakte als Standortlotsin nutzen, - nicht zuletzt, um Sponsoren für Projekte vor Ort zu finden. Sie fände es gut, auch „kulturelle Angebote für junge Erwachsene“ zu organisieren.