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Pressemitteilung

Veröffentlichungsdatum: 2010-11-19

19.11.2010: Kreis unterstützt Internationalen Aktionstag am 25. November Am 25. November werden wieder bundesweit vor vielen Rathäusern blaue Fahnen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu sehen sein. Die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises sowie der Städte Wiehl...

Informationsveranstaltung im Hohenzollernbad Gummersbach, Moltkestraße, 13.30 Uhr

Oberbergischer Kreis. Am 25. November werden wieder bundesweit vor vielen Rathäusern blaue Fahnen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu sehen sein. Die Gleichstellungsbeauftragte des Oberbergischen Kreises, Sabine Steller, und die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Wiehl und Gummersbach beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an der von der Menschenrechtsorganisation „Terre de Femmes“ initiierten Fahnenaktion.

Rund 25 Prozent aller Frauen in Deutschland haben bereits Formen körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt in ihrer häuslichen Umgebung erlebt. Mit der Fahnenaktion möchten die Gleichstellungsbeauftragten erneut auf diese bedrückenden Tatsachen aufmerksam machen.

Die weithin sichtbaren Fahnen sollen mahnen: „Häusliche Gewalt ist keine Privatsache“!

Besondere Formen von Gewalt erfahren tagtäglich Frauen mit Migrationshintergrund. Auch hier ist das Spektrum groß. Es reicht von der Isolation, körperlicher Gewalt in der Familie, Zwangsheirat und Scheinehen, bis hin zum Ehrenmord. Sprachliche Barrieren, ethnische Unterschiede und das Gefühl eine Fremde in einem fremden Land zu sein stehen einer wirksamen Hilfe entgegen, oder machen sie gar unmöglich.

Deshalb bieten die Gleichstellungsbeauftragten in Kooperation mit dem Opferschutzbeauftragten der Kreispolizeibehörde an diesem Tag eine Informationsveranstaltung zum Thema „Die Formen der Gewalt an Frauen mit Migrationshintergrund“

an, und zwar ab 13.30 Uhr im Hohenzollernbad an der Moltkestraße in Gummersbach. Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus diversen Institutionen, Beratungsstellen, Schulen und Politik. Ziel der Veranstaltung ist es, dieses Thema zu enttabuisieren, Hilfen aufzuzeigen und Kontakte herzustellen.

 

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