Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-07
Bislang keine Fipronil-belastete Hühnereier auf oberbergischen Höfen Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Oberbergischen Kreises führt umfangreiche Kontrollen durch
Oberbergischer Kreis. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Oberbergischen Kreises hat bislang keinen Hinweis auf Fipronil-belastete Hühnereier. Im Zuge des Skandals um die mit giftigen Spritzmitteln belasteten Eier wurden im Oberbergischen alle zehn Eierpackstellen im Kreisgebiet untersucht. Neun der Packstellen befinden sich auf Höfen mit bis zu 12.000 Hühnern, die ihre Eier selbst vermarkten.
"In einer dieser Packstellen haben wir sicherheitshalber Proben gezogen. Das Ergebnis liegt uns noch nicht vor", sagt Umweltdezernent Dr. Christian Dickschen. Bei den beiden oberbergischen Hühnerhaltern, die zusätzlich Eier aus anderen Betrieben beziehen, wurden die Lieferlisten überprüft. "Bei den hier aufgeführten Lieferanten handelt es sich ausschließlich um deutsche Betriebe, die nicht von Fipronil-Funden betroffen sind", sagt Dr. Christian Dickschen. Die sieben Hühnerhalter im Oberbergischen, die mehr als 350, doch unter 1000 Hühner besitzen, hat der Kreis ebenfalls überprüft. "Auch hier konnten wir Entwarnung geben", sagt Dr. Stefan Kohler, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes.