Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2017-11-08
Landrat und Kreiskämmerer planen auch für 2018 großzügige Entlastung der kreisangehörigen Kommunen Landrat bezeichnet Kritik aus Reichshof als „vollkommen neben der Sache“
Oberbergischer Kreis. Mit den Worten „wenn sich Handlungsspielräume ergeben, dann nutzen wir sie und lassen Vorteile daraus insbesondere den kreisangehörigen Kommunen zukommen“, kommentiert Landrat Jochen Hagt die von ihm gemeinsam mit Kreiskämmerer Klaus Grootens getroffene Entscheidung, dem Kreistag zur Sitzung am 14.12.2017 eine weitere Entlastung der kreisangehörigen Kommunen in einem Umfang von rd. 8,4 Mio. Euro vorzuschlagen. Zusammen mit den bereits im Jahr 2017 ausgeschütteten bzw. beschlossenen Erstattungen belaufen sich die Verbesserungen, die sich für die kreisangehörigen Kommunen in 2017 und 2018 gegenüber der ursprünglichen Planung ergeben, damit auf insgesamt rd. 16,9 Mio. Euro. Für das Jahr 2018 ergeben sich Gesamtentlastungen in Höhe von rd. 10,3 Mio. Euro.
Ursächlich für die für wohl alle Kommunen unvorhergesehenen Verbesserungen sind zum einen aktuelle Ankündigungen des Landschaftsverbandes Rheinland, den Hebesatz der Landschaftsumlage in 2018 zu senken, wodurch sich für den Oberbergische Kreis die Zahllast aus der Landschaftsumlage 2018 um rd. 6,2 Mio. € reduziert. Darüber hinaus ergeben sich aus der Modellrechnung zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2018 weitere Spielräume, die den kreisangehörigen Kommunen zu Gute kommen sollen.