Oberbergischer Kreis. Der „letzte weiße Flecken“ wird geschlossen. Mit seinem frisch eröffneten Stützpunkt in Marienheide verfügt der Oberbergische Kreis jetzt über ein flächendeckendes Netz an Weitblickbüros, die ehrenamtliches Engagement bündeln und weitervermitteln. Der Sozialdezernent des Kreises, Dr. Jorg Nürmberger freut sich über den „Lückenschluss“ in Marienheide, zumal das Weitblickbüro an einem bereits etablierten Standort, dem Mehrgenerationenhaus an der Landwehrstraße 9, aktiv wird. Träger des Mehrgenerationenhauses Marienheide ist der Caritasverband für den Oberbergischen Kreis e.V.
Nürmberger wünscht den Standortlotsen vor Ort viel Erfolg bei der Vermittlung von Kontakten, die für ehrenamtliche Tätigkeiten sorgen. „Es ist spannend zu sehen, wie sich ein derartiger Stützpunkt entwickelt, welche Interessen und Schwerpunkte ehrenamtlicher Aktionen sich in den jeweiligen Kommunen herausbilden“, sagt Nürmberger. Er dankt Bürgermeister Uwe Töpfer, dass er dem Weitblickbüro vor Ort seine Unterstützung zusichert: „Ich halte es für wichtig, dass wir das tun. Und wenn Bedarf ist, können sich die Lotsen jederzeit an Rathaus wenden“, betont Töpfer.
Für ihn ist das Mehrgenerationenhaus „von unschätzbarem Wert“ geworden. So sind im "Netzwerk Heilteich" seit September 1994 alle Einrichtungen, Dienste und Angebote des Caritasverbandes im Bereich der Altenhilfe untergebracht, unter anderem Tagespflege, ambulante Pflege, Seniorenberatung, Essen auf Rädern und Seniorenerholung. Das Mehrgenerationenhaus Marienheide will eine Verbindung zwischen den verschiedenen Generationen schaffen - für das Weitblickbüro, als „Freiwilligendienst für alle Generationen“, ideal.
„Unsere Alten werden immer jünger - die sollen sich noch für die Gesellschaft engagieren“, fordert Töpfer und bestätigt damit das Anliegen der beiden Standortlotsinnen Christa Eckhardt und Anette Zimny.