Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-05
sommer hoch drei: Wiehler Pianist feiert 30-jähriges Bühnenjubiläum auf Schloss Homburg Klaviermusik vom Feinsten gibt es von Gregor Vidovic am Sonntag, 10. Juni 2018 (16:00 Uhr), in der Neuen Orangerie
Oberbergischer Kreis. Der Pianist Gregor Vidovic gastiert mit einem Vortragskonzert, das durch die Epochen des Barocks, der Klassik und der Romantik führt. Die ausgewählten Werke repräsentieren Meilensteine des Schaffens der jeweiligen Komponisten und haben zugleich auch eine besondere Bedeutung in Vidovics künstlerischer Laufbahn.
Herr Vidovic, Sie sind viel herumgekommen in der Welt. Spürt man das in Ihrer Musik?
Vidovic: Ich hoffe es zumindest. Die Eindrücke, die ich zum Teil schon als Kind sammeln durfte, haben mich als Mensch und Künstler stark beeinflusst, weil sie mir gezeigt haben, wie vielschichtig gerade die Kultur sein kann. Ich habe viele Länder Europas kennengelernt, war in Afrika und Südamerika, anfangs mit meinen Eltern, später dann als Musiker. Geboren bin ich in München, doch das einstige Jugoslawien und insbesondere Sarajewo haben immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Als dann der Bürgerkrieg dort ausbrach, bin ich in Deutschland geblieben.
Sie leben heute in Wiehl. Wie kam es dazu?
Vidovic: Die Geschichte begann, als ich gerade mein Musikstudium in Köln beendet hatte. Ich stand damals vor der Frage, wo und wie ich meine Zukunft aufbauen wollte. Ein Zufall führte mich ins Oberbergische, wo ich die Nachfolge einer Klavierlehrerin antreten konnte. Im Jahr 2001 kam ich nach Wiehl. Seither lebe ich hier, wenngleich ich in den letzten Jahren auch sehr viel in Berlin war. Die Bindung nach Wiehl ist jedoch nie abgerissen. Ich bin quasi zwischen Wiehl und Berlin gependelt – wahrscheinlich bin ich der einzige Klavierlehrer Deutschlands mit Vielfliegerstatus. Seit 2016 lebe ich jetzt wieder ganz in Wiehl.