Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-20
Alle(s) inklusiv! - Oberbergische Lehrer wurden bedarfsgerecht geschult Vielfältig und praxisnah - sehr großer Zuspruch für die 3. Oberbergische Inklusionswerkstatt
Oberbergischer Kreis. Schüler, die mit Kapuze auf über dem Schultisch liegen, aggressive Jugendliche, die unvermittelt mit Stühlen im Klassenraum werfen, Grundschulkinder mit Sprachschwierigkeiten - Auffälligkeiten wie diese, sind keine Ausnahmen innerhalb einer Schulklasse. "Kinder und Jugendliche mit gravierenden (Lern)-Problemen gehören zum Alltag von Lehrerinnen und Lehrern aller Schulformen", sagt Maria Engelhard, Schulrätin und Inklusionsgeneralistin des Oberbergischen Kreises.
165 Lehrkräfte aus dem Oberbergischen Kreis haben aktiv teilgenommen
Immer mehr Mädchen und Jungen weisen schon bei den grundlegenden Fähigkeiten Rechnen, Schreiben, Lesen massive Rückstände auf. Alle Lehrkräfte stehen vor der enormen Aufgabe sich mit diesen Kindern und Jugendlichen auseinanderzusetzen und sie bestmöglich zu fördern.
"Inklusion bedeutet mehr als das Gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung. Inklusion meint, jeden Menschen in den Blick zu nehmen und die Bedürfnisse und Fähigkeiten aller Menschen zu berücksichtigen. Wie das in der Schule gelingen kann, ist für alle Lehrkräfte eine enorme Herausforderung", sagt Maria Engelhard.