Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-05
Gut informiert, wenn Pflege zum Thema wird Die kommunale Senioren- und Pflegeberatung startet ihr neues Konzept zur Öffentlichkeitsarbeit. Mit Terminen auf Wochenmärkten, Hausarzt-Empfehlungen und Fachvorträge sollen noch mehr Menschen...
Oberbergischer Kreis. "Wenn Pflege zum Thema wird, will ich wissen, an wen ich mich wenden kann!" Um diesem Wunsch gerecht zu werden, startet die kommunale Senioren- und Pflegeberatung ihr neues Konzept zur Öffentlichkeitsarbeit. Akteure sind dabei die Senioren- und Pflegeberatung des Oberbergischen Kreises, die örtlichen Beratungsstellen der Städte und Gemeinden und die AOK Rheinland/Hamburg.
„Es geht uns um Information und Beratung für alle Menschen, die von Pflege betroffen sind. Prävention spielt dabei eine wichtige Rolle. Je früher eine Beratung und Informationen beim Betroffenen ankommen, desto länger und oft auch besser gelingt die Organisation von Pflege und Betreuung zuhause,“ sagt Ralf Schmallenbach, Sozialdezernent des Oberbergischen Kreises.
Information auf dem Wochenmarkt - Nächster Termin: 12. Juni 2019 in Marienheide
Das Konzept besteht aus drei Säulen: Das Beratungsangebot soll vor Ort bekannt und präsent sein. Dazu betreibt die Senioren- und Pflegeberatung regelmäßig einen Stand auf wechselnden Wochenmärkten im Kreisgebiet und informiert und berät zu Alltagshilfen, Pflegethemen und allem was hilft, möglichst lange selbständig und selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit zu leben.
„Für die Menschen ist es wichtig, einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, und bestenfalls auch schon ein Gesicht zu kennen, um im Bedarfsfall ohne Zögern eine Beratung in Anspruch zu nehmen,“ erklärt Christine Prinz, Koordinatorin der Senioren- und Pflegeberatung des Oberbergischen Kreises. Der nächste Markttermin ist am Mittwoch, 12. Juni 2019 auf dem Wochenmarkt in Marienheide. Die Senioren- und Pflegeberatung des Oberbergischen Kreises und die Beratungsstelle Marienheide sind zusammen mit der AOK Rheinland/Hamburg von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr vor Ort. Auf weitere Termine wird rechtzeitig auf www.obk.de/pflege hingewiesen.
Empfehlung über Hausärzte
Mit der zweiten Säule sollen auch Menschen erreicht werden, die gerade erst in eine Versorgungsnotlage geraten oder die das Beratungsangebot bisher nicht erreicht. Um Hilfe gebeten sind dabei die Hausarztpraxen. Ärzte und ärztliche Mitarbeiter sind wichtige Kontaktpersonen für ihre Patienten. Vertraut mit der Krankheits- und Lebensgeschichte, erkennen sie Veränderungen in der Lebens- und Versorgungssituation häufig bereits, bevor oder gerade wenn eine Krise entsteht.
Den Hausarztpraxen wird von der kommunalen Senioren- und Pflegeberatung ein Blöckchen „Ärztliche Empfehlung für eine Senioren- und Pflegeberatung“ zur Verfügung gestellt. Patienten erhalten mit der Empfehlung die Kontaktdaten der örtlichen Beratungsstelle. Eine Beratung ist telefonisch, persönlich in der Beratungsstelle oder auch als Hausbesuch möglich.