Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-24
Coronavirus: Kreis unterstützt Pflege und medizinischen Bereich mit Schutzmaterial Der Oberbergische Kreis unterstützt die Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen im Kreisgebiet unter anderem bei der Beschaffung von Schutzmasken und Desinfektionsmittel.
Oberbergischer Kreis. Die Coronavirus-Pandemie stellt insbesondere das Gesundheitswesen vor enorme Herausforderungen. „Mein herzlicher Dank gilt deshalb allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des medizinischen Bereichs und in der Pflege, die derzeit ganz besonders gefordert sind. Sie tragen mit ihrem außerordentlichen Engagement dazu bei, dass das Infektionsgeschehen bewältigt werden kann“, sagt Landrat Jochen Hagt. Um die Pflege und die Praxen im Oberbergischen Kreis bei Ihrer Arbeit zu unterstützen, hilft die Kreisverwaltung ihnen bei der Beschaffung von entsprechendem Schutzmaterial.
Wie berichtet, gab der Oberbergische Kreis bereits Anfang April FFP2-Masken und Desinfektionsmittel an rund 100 Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege sowie an Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen aus. Bei einer erneuten Verteilaktion wurden heute weitere Materialien an Pflege- und Betreuungseinrichtungen, aber unter anderem auch an Arztpraxen, Kliniken und Physiotherapeuten ausgegeben. Über 10.150 FFP2-Masken, 27.800 Mundschutze, mehr als 800 Liter Desinfektionsmittel, rund 990 Schutzbrillen unterschiedlicher Ausführung sowie zahlreiche Handschuhe und Überziehschuhe wurden an die 161 Abnehmer verteilt. Der Kreis leitet die beschafften Schutzmaterialien zum Selbstkostenpreis weiter.
Die Einrichtungen hatten zuvor ihren Bedarf gemeldet. Der Oberbergische Kreis bedient die Anfragen soweit dies möglich ist. „Auch wir sind abhängig von dem vorhandenen Angebot auf dem Markt. Vorrangig müssen wir den eigenen Bedarf des Gesundheitsamtes und des Amtes für Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz decken. Bei der Materialbeschaffung versuchen wir darüber hinaus die Nachfrage der anderen Einrichtungen zu bedienen“, erklärt Kreisdirektor Klaus Grootens die freiwillige Unterstützung der Kreisverwaltung.