Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-21
Coronavirus: Aktuell 102 laborbestätigte Fälle im Kreisgebiet Es wurden 12 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle).
Oberbergischer Kreis. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 751 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 630 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 102 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Sie befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 19 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.
In der DRK Kindertagesstätte 'In den Gärten' in Nümbrecht-Harscheid gibt es einen laborbestätigten SARS-CoV-2-Fall. Die betroffene Mitarbeiterin befindet sich in angeordneter Quarantäne. Aus internen organiasatorischen Gründen schließt die KiTa vorübergehend. Das Gesundheitsamt informiert die betroffenen Kontaktpersonen über die individuell notwendigen Maßnahmen. Corona-Tests werden durchgeführt. Die durch das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises getroffenen Maßnahmen entsprechen den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und sind mit der Einrichtung abgestimmt. Weitere Maßnahmen hängen unter anderem von den noch ausstehenden Testergebnissen ab.
Infektionsverläufe im Oberbergischen Kreis
Der Großteil der aktuellen laborbestätigten Fälle weist leichte Symptome auf und bedarf keiner stationären Behandlung. Einige positiv getestete Personen sind asymptomatisch und zeigen keine Krankheitssymptome. Derzeit befinden sich vier Personen aus dem Oberbergischen Kreis, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, in stationärer Behandlung in einem oberbergischen Krankenhaus. Die Personen werden nicht beatmet. Insgesamt wurden im Oberbergischen Kreis seit Beginn der Pandemie 94 Personen im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion stationär behandelt. Davon wurden 10 Personen beatmet.
"Wir haben beobachten können, dass die frühzeitige stationäre Behandlung einen positiven Einfluss auf den Krankheitverlauf nimmt", berichtet Kaija Elvermann, Leitung des Gesundheitsamtes des Oberbergischen Kreises. Das Gesundheitsamt stehe im täglichen Austausch mit den laborbestätigten Fällen und entscheide über die notwendige Behandlung. Sobald es Anzeichen dafür gebe, dass sich der Allgemeinzustand der Personen verschlechtere, würde die stationäre Behandlung angestrebt. "Die frühe Theraphie mit Medikamenten und mit Sauerstoff kann schwerwiegende Verläufe verhindern", sagt Kaija Elvermann.