Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-02
Coronavirus: 15 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt Allgemeinverfügung zur Testung durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Laborbestätigter SARS-CoV-2-Fall an zwei weiteren Schulen
Oberbergischer Kreis. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 890 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 712 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 159 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Davon werden fünf Personen stationär in oberbergischen Krankenhäusern behandelt. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 19 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.
Allgemeinverfügung: Testung durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte
Der Oberbergische Kreis hat eine Allgemeinverfügung (www.obk.de/oebs) veröffentlicht. Sie versetzt niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in die Lage, bestimmte Personengruppen (z.B. Pflegepersonal oder Bewohner/innen von Pflegeeinrichtungen) im Auftrag der Unteren Gesundheitsbehörde ohne vorherige Rückversicherung mit dem Gesundheitsamt zu testen. Die entstehenden Kosten werden vergütet. Grundlage für dieses Vorgehen ist der Rahmenvertrag zur einheitlichen Abrechnung und Vergütung, den das Land Nordrhein-Westfalen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe geschlossen hat. Der Oberbergische Kreis ist dem Rahmenvertrag beigetreten. Die Allgemeinverfügung richtet sich an alle niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die dem Vertrag ebenfalls beigetreten sind.
Laborbestätigter SARS-CoV-2-Fall an zwei weiteren Schulen
An der Gesamtschule Marienheide und der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe (Wiehl) gibt es jeweils einen laborbestätigten SARS-CoV-2-Fall. An beiden Schulen werden die betroffenen Kontaktpersonen in vorsorgliche häusliche Isolation geschickt. Die durch das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises getroffenen Maßnahmen entsprechen den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und sind mit den Schulen abgestimmt. Weitere Maßnahmen hängen unter anderem von den noch ausstehenden Testergebnissen ab.