Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-06
Coronavirus: 110 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt Derzeit sind 789 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.
Oberbergischer Kreis. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 1.987 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 1.173 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 789 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Davon werden 60 Personen stationär in oberbergischen Krankenhäusern behandelt. Fünf der 60 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 25 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.
Es gibt einzelne laborbestätigte SARS-CoV-2-Fälle mit Bezug zu folgenden Einrichtungen:
- Evangelisches Seniorenzentrum Gummersbach (Vier Fälle)
- Freie Christliche Grundschule Wiehl*
- Gemeinschaftsgrundschule Bernberg in Gummersbach*
- Grundschulverbund Bergerhof-Wupper Radevormwald*
- KiTa Kreuzkirche Hückeswagen*
- OGS Gemeinschaftsgrundschule Waldbröl-Wiedenhof*
- Ambulant Betreutes Wohnen Waldruhe in Gummersbach (Ein Fall)
Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Infektionsgeschehens ist es aktuell nicht mehr möglich, für die Schulen und Kindertagesstätten genaue Fallzahlen anzugeben. Das Lagebild verändert sich permanent. Deshalb kann auch die Liste der Einrichtungen unvollständig sein.
Die laborbestätigten Fälle betreffen das Personal, Schüler/innen sowie Bewohner/innen der genannten Einrichtungen. Der Oberbergische Kreis veröffentlicht im Laufe des heutigen Tages unter www.obk.de/oebs Allgemeinverfügungen für die mit * markierte Einrichtung und ordnet damit für Kontaktpersonen Quarantäne an. Auch die Kontaktpersonen in den übrigen Einrichtungen werden in häusliche Isolation geschickt. In den betroffenen Pflegeeinrichtungen wurden die betroffenen Wohnbereiche isoliert. Weitere Kontaktpersonen werden ermittelt.
Die durch das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises getroffenen Maßnahmen entsprechen den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und sind mit der Einrichtung abgestimmt. Weitere Maßnahmen hängen unter anderem von noch ausstehenden Testergebnissen ab.